Spielbericht: SB Asperg – TSV Heimsheim (08.04.2018) 2:1

Das erste Spiel in der Rückrunde verlief alles andere als gut für das Team aus Heimsheim. Auf dem ungeliebten Kunstrasen in Asperg bekam das Team der Gäste zu keiner Zeit Zugriff auf das Geschehen. Es fehlte einfach an allen Grundlagen, die für ein erfolgreiches Fußballspiel nötig sind. Völlig gehemmt trat das Team aus Heimsheim auf. Nahezu jeder Zweikampf wurde verloren, den Bällen wurde nicht entgegen gegangen, bei eigenen Ballbesitz entwickelte Heimsheim nur sehr bedingte Torgefahr und die Passqute der Gäste war unterirdisch.

Doch auch das Team aus Asperg legte nicht gerade einen Galaauftritt hin und so dauerte es bis zur 44. Spielminute ehe das längst fällige 1:0 für Asperg fiel.

Der Trainer aus Heimsheim stellte in der Halbzeit von 4-3-3 auf 4-4-2 um, um im Mittelfeld präsenter zu sein und so das Spiel besser in den Griff zu bekommen.

Die Maßnahme zeigte Wirkung. Heimsheim kam besser ins Spiel und versuchte die beiden pfeilschnellen Stürmerinnen Lena Buchter und Rieke Bulla immer wieder mit Pässen in den freien Raum torgefährlich einzusetzen.

Einen herben Dämpfer mussten die Kickerinnen der Gäste in der 57. Spielminute einstecken, als eine Bogenlampe Richtung Tor flog und die von der Sonne geblendete Torfrau den Ball nicht abwehren konnte. Das 2:0 war zwar etwas glücklich, jedoch auf Grund der Leistung in der ersten Halbzeit absolut verdient.

Nach diesem Treffer versuchten die Spielerinnen aus Heimsheim mit guter Moral das Spiel noch zu drehen, mehr als das 2:1 in der 74. Spielminute durch Lena Buchter sprang dabei aber nicht heraus.

Ein großes Manko war in der zweiten Halbzeit die nicht ausreichende Laufbereitschaft der Gäste. Nach erfolgreicher Balleroberung wurde der Ball zwar oft gut in die Spitze gespielt, aber weder die Abwehr noch das Mittelfeld rückten nach, so dass die beiden Heimsheimer Stürmerinnen es stets mit einer nominellen Übermacht der Gastgeber zu tun hatten, weshalb die Angriffe zum Scheitern verurteilt waren.

Schade, mit etwas mehr Mut, Wille und Engagement wäre in Asperg ein Sieg möglich gewesen.

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