Spielbericht: TSV Heimsheim – KSV Hoheneck (15.04.2018) 3:0

Die Spielerinnen aus Heimsheim wollten beim ersten Heimspiel im Jahr 2018 alles das besser machen, was beim Spiel in Asperg schlecht gelaufen war. So ging das Team von der ersten Minute an engagiert in die Zweikämpfe, spielte mutig nach vorne und versuchte immer wieder die Breite des Spielfeldes für ein gelungenes Flügelspiel auszunutzen. Lediglich die Abwehr der Hausherren stand in den ersten 20 Minuten immer wieder neben der Kappe, so dass trotz einer optischen Überlegenheit der Heimmannschaft die Gäste immer wieder zu gefährlichen Angriffsaktionen kamen.

Nachdem sich die Abwehr Mitte der ersten Halbzeit gefestigt hatte erhöhte Heimsheim den Druck nach vorne. Schöne Spielzüge endeten aber meistens in der vielbeinigen Abwehr der Gäste. Aus den sich zwangsläufig ergebenden Torchancen konnten die Hausherren kein Kapital schlagen, da den Spielerinnen aus Heimsheim in der einen oder anderen Aktion das Quentchen Frechheit und Entschlossenheit fehlte.

In der 39. Spielminute war es dann aber doch so weit. Maike Bulla legte wunderbar auf Lena Buchter auf, die schüttelte ihre Gegenspielerin ab und lupfte den Ball elegant über die herausstürmende Torfrau der Gäste.

In der zweiten Halbzeit wurde Miriam Evers mit der Sonderaufgabe betreut die starke Mittelstürmerin aus Hoheneck durch konsequente Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, was ihr hervorragend gelang. Es entwickelte sich ein Spiel, das abgesehen von wenigen Gegenstößen der Gäste, nur noch in Richtung des Gästetores lief. Die gut haltende Torfrau des KSV verhinderte mehrfach mit guten Reaktionen eine höhere Führung der Heimmannschaft. In der 53. Spielminute war es dann aber dock so weit, Lena Buchter schloss einen schulmäßigen Angriff mit dem längst überfälligen 2:0 ab.

Nach einem Pfostenschuss und einem Lattentreffer gelang den Heimsheimer Kickerinnen in der 65. Spielminute durch Maike Bulla das 3:0. Im Anschluss ließen die Spielerinnen aus der Schleglerstadt noch diverse sichere Torchancen fast schon fahrlässig liegen, was aber an dem absolut verdienten Sieg nichts mehr änderte.

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