Spielberichte TSV Heimsheim II – TSV Münchingen III & TSV Heimsheim – TSV Münchingen II (03.10.2020)

TSV-Frauen 2 mit erstem Sieg, die TSV-Frauen 1 müssen noch warten.

Der letzte Samstag war nur für einen Teil der Blue Grapes ein Feiertag. Die TSV-Frauen 2 erfüllten den Anspruch an sie, die TSV-Frauen 1 blieben hinter den Erwartungen zurück.

TSV-Frauen 2 siegen 1:0 gegen Münchingen 3
Erfreulicherweise konnte das Team regulär mit 11 Spielerinnen antreten und hatte mit einer zusätzlichen Ersatzspielerin eine qualitativ hochwertige und engagierte Mannschaft gegen den Tabellennachbarn aufzubieten. Auch ohne die Trainerin Corina Klepp, die an diesem Wochenende auch als Spielerin nicht zur Verfügung stand, bauten die Spielerinnen der Heimmannschaft von Anfang an Druck auf. Bei einer fantastischen Spielkombination über Sandra Garcia Bescos und Janina Hüsgen konnte letztlich Janina den Ball leider nicht im Tor der Gäste unterbringen. Als die Zuschauer und wohl auch das Team schon nicht mehr mit dem verdienten Sieg rechneten, traf Lena Marusic aus dem Getümmel im gegnerischen 16-er heraus zum viel umjubelten 1:0-Sieg. Mit diesem Erfolg haben die TSV-Frauen 2 gleich den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!!

TSV-Frauen 1 verlieren 0:2 gegen Münchingen 2

Eigentlich war die Marschroute klar vorgegeben. Aus dem Tabellenkeller mit bisher einem Punkt sollte nun die Wende gegen Münchingen 2 geschafft werden, kannte man das gegnerische Team doch bereits aus dem Vorjahr. Aber wie wir nun in allen drei Begegnungen feststellen mussten, stimmt das Engagement und der Siegeswille, jedoch merkt man der Mannschaft die derzeit fehlenden Leistungsträger der letzten Saison an. Zwar wurde dies am Samstag mit neuen Spielerinnen kompensiert und die Umstellung in der Abwehr sorgte für mehr Stabilität, aber am Spielfluss und in der Torgefährlichkeit wird das Team in den nächsten Wochen arbeiten müssen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass unsere eher defensiv spielende Helena Herberth freistehend vor dem gegnerischen Tor per Kopfball wohl die größte Chance zur Führung vergab. Zuvor rettete Svenja Ströbel mit Glanzparaden und der Pfosten einen vorzeitigen Rückstand. Dass das Spiel wieder intensiv war und alle Spielerinnen an Ihre Leistungsgrenze gehen mussten, ist wohl ein Indiz für die Leistungsstärke in der Regionenliga, „lockere Ergebnisse“ sind wohl diese Saison nicht zu erwarten. So entscheiden zum Schluss auch Nuancen. In der 60. Minute nutzte die ansonsten von Anna Weymer gut abgedeckte Münchinger Ausnahmespielerin Laura Elwert ein Missverständnis in der Heimsheimer Abwehr eiskalt aus. Heimsheim wollte, aber konnte diese Führung auch mit „offenem Visier“ nicht mehr egalisieren und so kam es wie so oft, ein Konter in der 87. Minute brachte die endgültige Entscheidung.
Nächsten Sonntag geht es zum Tabellenzweiten nach Asperg. Das letzte Spiel vor der Corona-Pause konnte gegen diesen Gegner mit 1:1 auf Augenhöhe abgeschlossen werden. Das Team ist also von der Spielstärke des Gegners gewarnt.

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