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Zum Abschied die Meisterschaft

Heimsheim – Ein schöneres Abschiedsgeschenk hätten die Fußball-Frauen des TSV Heimsheim ihrem Trainer Henrik Evers nicht machen können. Der umjubelte Aufstieg von der Bezirks- in die Regionenliga stand bereits zwei Spiele vor dem Saisonschluss fest. Den Wimpel bekam die Mannschaft offiziell nach der letzten Partie beim direkten Verfolger TSV Ottmarsheim, der wiederum über die Relegation eine weitere Aufstiegschance bekommt. Dass der aktuelle Meister noch bei diesem Saisonfinale eine 0:3-Niederlage einstecken musste, trübte den Jubel der Heimsheimer Frauen keinesfalls.

Ottmarsheim hatte dem Team um Trainer Evers auch schon in der Vorrunde eine knappe 1:2-Niederlage beschert. Das waren aber auch die einzigen Punktverluste für den Aufsteiger, der insgesamt zwölf Siege in dieser Runde feiern durfte. Am Ende standen 36 Punkte und damit vier Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten in der Tabelle. Auch das Torverhältnis von 62:12 kann sich sehen lassen. In der finalen Torjägerliste stehen zudem drei Heimsheimer Frauen ganz oben: Lena Buchter mit insgesamt 19 Treffern, gefolgt von Natalie Hieronymus (15) und Rieke Bulla (11).

Es ging immer um den Aufstieg

„Unser Ziel war von Beginn an der Aufstieg“, sagt Torfrau Jasmin Ebert, die seit dieser Saison auch Abteilungsleiterin der Heimsheimer Fußball-Frauen ist. Vor vier Jahren hatte Trainer Henrik Evers die Mannschaft nach dem Abstieg aus der Regionen- in die Bezirksliga übernommen. Nach seiner ersten Saison landete die Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz. In den folgenden zwei Jahren jeweils auf dem dritten Rang. Zuletzt verpasste der TSV den Aufstieg um Haaresbreite.

Dementsprechend motiviert startete das Team in die Saison 2018/2019. Die große Unbekannte waren allerdings die sechs Neuzugänge. „Wir wussten nicht, ob wir mit dem neuen Team in der Lage sind, das im Training einstudierte Zusammenspiel auch auf dem Rasen umzusetzen“, sagt Jasmin Ebert. Diese Sorgen lösten sich rasch in Luft auf. Tanja Waidelich, Sabrina Schulz, Anna-Katharina Weymer, Lena Marusic, Carolin Drauz und Maria Kilper fügten sich bestens in das Team ein. Und so starteten die Frauen mit einem 2:0-Sieg in Oßweil erfolgreich in die Runde. Es sollten noch einige mehr positive Momente folgen. Und auch sehr hohe – wie beispielsweise das 5:0 gegen die SGM Häfnerhaslach/Sternenfels, der 10:0-Heimsieg gegen den SV Kornwestheim oder der 11:1-Auswärtserfolg beim SV Horrheim II. Einzig die 1:2-Niederlage zu Hause gegen den TSV Ottmarsheim verhinderte die weiße Weste zur Herbstmeisterschaft. Auch nach der Winterpause setzten die Heimsheimer Frauen ihren Siegeszug fort. Die Meisterschaft ließen sie sich nicht mehr nehmen.

Neue Spielerinnen sind immer willkommen

Aus privaten und zeitlichen Gründen hat Henrik Evers nun seine Trainer-Tätigkeit in Heimsheim beendet. Auch für Tochter Miriam Evers, die sich räumlich verändert, war das die letzte Saison beim TSV. Co-Trainerin Corina Klepp bekommt nun mit Patrick Hummel aus Würm bei Pforzheim einen neuen „Chef“ an ihre Seite, der sich in Heimsheim als Torwart-Coach bewiesen hat. „Unser Ziel in der nächsten Saison ist der Klassenerhalt in der Regionenliga“, so die Abteilungsleiterin.

Weil der Kader der Mannschaft mit 29 Spielerinnen in der Zwischenzeit so groß geworden ist, wird der TSV Heimsheim in der neuen Saison auch ein zweites Team an den Start schicken. „Neue Spielerinnen sind immer willkommen“, sagt Jasmin Ebert. Interessentinnen können sich per E-Mail an kickbasler@yahoo.de melden.

(Bericht Leonberger Kreiszeitung)

Spielbericht TSV Ottmarsheim – TSV Heimsheim (8.06.2019): 3:0

Zum Saisonfinale reiste das Team aus Heimsheim zum Tabellenzeiten nach Ottmarsheim.

Die Gäste begannen das Spiel, wie es sich für einen Meister gehört. Von Beginn an drückten die Schleglerstädter die Gastgeberinnen in die eigene Hälfte, wobei Ottmarsheim durch schnell vorgetragene Konter stets gefährlich war. Doch unbeeindruckt von diesen Kontern dominierte Heimsheim die Anfangsphase des Spiels ohne dabei das so wichtige Führungstor zu erzielen. Die beste Gelegenheit vergab Lena als sie den Ball wuchtig gegen die Latte drosch.

Nach einer viertel Stunde gelang es den Spielerinnen aus Ottmarsheim besser ins Spiel zu kommen und die Partie offen zu gestalten. Das Match entwickelte sich zu einem netten Spielchen bis ein in schwarz gekleidetes Männlein in der 24 Spielminute meinte die Funktion seiner eigens für diese Spiel mitgebrachten Pfeife auszuprobieren und aus heiterem Himmel einen Elfmeter für die Gastgeberinnen pfiff. Man kann den Gastgeberinnen nicht vorwerfen einen Elfmeter provoziert zu haben, dann es gab  einfach kein Foulspiel.

Lisa Techert, die als ganz starke Freistoßschützin in der Liga bekannt ist, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte den Elfer zur 1:0 Halbzeitführung.

Dieses 1:0 bewirkte einen unerklärlichen Bruch im Spiel der Gäste. Das bis dahin gezeigte Kurzpassspiel mit tollen Angriffen über die Flügel wollte einfach nicht mehr gelingen.

In der zweiten Halbzeit verkrampfte das Team aus Heimsheim mehr und mehr. Die Vorgaben der Trainer das Spiel ruhig aufzubauen verpufften ungehört. Die Gastgeberinnen indes nutzen eine Unachtsamkeit nach einem Eckball in der 71. Spielminute zum 2:0. Heimsheim wollte sich so nicht aus der Bezirksliga verabschieden und erhöhte nochmals den Druck. Mehr als ein weiterer Lattentreffer und einen Großchance, die von der Torfrau der Gastgeberinnen aber hervorragend entschärft wurde, sprang an diesem Vormittag für die Gäste nicht heraus.

Ganz im Gegenteil, Ottmarsheim erhöhte in der 83. Spielminute noch auf 3:0.

Als der eigenwillig auftretende Schiedsrichter die Partie abpfiff nahmen die Spielerinnen aus Heimsheim den Meisterschaftswimpel in Empfang. Die anschließende Meisterfeier ließ wenig Wünsche offen.

Die Heimsheimerinnen sind nach einer beeindruckenden Saison verdient Meister geworden und können sich nun auf eine spannende Saison in der Regionenliga freuen.

Spielbericht TSV Heimsheim – FC Biegelkicker Erdmannshausen (02.06.2019): 8:1

Wer in diesen Tagen sonntags auf die Wanne kommt, um sich ein Spiel der Damenmannschaft anzusehen, der kann davon ausgehen ein rechtes Spektakel geboten zu bekommen.

So war es auch am vorletzten Spieltag der Damen-Bezirksliga, als der TSV zu seinem letzten Heimspiel in dieser Saison die Biegelkicker aus Erdmannhausen empfing.

Den ersten Hingucker gab es bereits vor dem Spiel. Nach der Seitenwahl bildeten beide Teams einen Kreis, um sich auf das anstehende Spiel einzuschwören. Der Schiedsrichter nutzte diese Zeit um auf Höhe der Mittellinie dem verblüfften Publikum 10-15 Liegestützen darzubieten.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Nach einer holprigen ersten Viertelstunde kam der Tabellenführer besser ins Spiel und begann das abzuliefern, was die zahlreichen Zuschauer sehen wollten: Tore.

Bereits zur Halbzeit lag der TSV mit 5:1 in Führung. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich mehr und mehr ein Spiel auf ein Tor. Die Spielzüge, die der Tabellenführer zeitweise auf dem Rasen zelebrierte, war höchste Fußballkunst. Was die Heimsheimer Offensive, die immer wieder durch Abwehr und Mittelfeld toll in Szene gesetzt wurde, den Zuschauern bot, war erste Sahne.

So gewannen die Gastgeberinnen letztendlich nach Toren von Lena (2), Rieke (2), Natalie (2), Sabrina (1) und Maike (1) deutlich mit 8:1.

  • Am letzten Spieltag treten die Damen aus der Schleglerstadt am Samstag in Ottmarsheim an. Dort wird dem Team der Meisterwimpel überreicht. Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung!

Spielbericht: SV Salamander Kornwestheim – TSV Heimsheim (19.05.2019) 2:5

Bereits bei der Ansprache vor dem Spiel stellen die Trainer bei der Mannschaft eine prickelnde Anspannung fest. Die Meisterschaft vor den Augen wollte das Team sich keinen Ausrutscher in Kornwestheim erlauben.

Der erste Schock traf die Gäste bereits vor dem Anpfiff, als Sandra beim Aufwärmen so ungeschickt umknickte, dass sie sich dabei den Knöchel brach. So waren die Trainer Henrik und Corina gezwungen das Team umzustellen, bevor auch nur eine Minute gespielt war.

Mit einem couragiertem Auftritt von der ersten Spielminute an zeigte das Gästeteam, dass es nach Kornwestheim gekommen war, um die nächsten drei Punkte einzufahren. Das Mittelfeld riss das Spielgeschehen an sich und setzte die brandgefährlichen Offensivkräfte ein ums andere Mal sehenswert in Szene. In der 13. Minute erzielte Lena mit ihrem 15. Treffer in der laufenden Saison das 1:0 für die Heimsheimerinnen. Drei Minuten später konnten die Spielerinnen aus Kornwestheim jubeln, als sie einen Freistoß aus dem Halbfeld unhaltbar direkt zum 1:1 versenkten. Doch die Freude währte nicht lange. Natalie erzielte eine Minute nach dem Ausgleich mit einem traumhaften Tor die erneute Führung für die Gäste. Als Lena in der 28. Minute das das Leder zum 3:1 im Tor der Gastgeberinnen versenkte, wähnten sich die Heimsheimer bereits auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeberinnen fingen ein gewagtes Aufbauspiel der Gäste ab. Den ersten Schuss konnte Oki noch abwehren, gegen den Nachschuss war sie machtlos.

Nach der Pause plätscherte das Spiel so dahin. Die Ordnung im Spielaufbau war bei beiden Teams abhanden gekommen. Erst in der Schlussphase zeigten die Heimsheimerinnen wieder, weshalb sie in dieser Saison die Bezirksliga derart dominieren. Natalie und Lena schraubten in der 81. und 84. Spielminute das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe, wobei Lena beim Zuspielt vor ihrem Tor wahrscheinlich im Abseits stand. Wie sie die Torfrau dann aber umkurvte war absolut sehenswert.

Da der Tabellenzweite an diesem Spieltag über ein 2:2 in Roßwag nicht hinaus kam konnten die Heimsheimer Damen nach dem Schlusspfiff bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison die Meisterschaft feiern.

Der verletzten Sandra wünschen wir an dieser Stelle alles Gute. Komm schnell wieder auf die Beine, das Team braucht Dich in der kommenden Saison!

Spielbericht: TSV Heimsheim – FV Roßwag (12.05.2019): 3:2

Zum Spitzenspiel in der Bezirksliga traten am 14. Spieltag die Damen des gastgebenden Tabellenführers gegen den Drittplatzierten aus Roßwag an.

Von der ersten Minute an entwickelte sich vor zahlreichen Zuschauern ein Spitzenspiel, das keine Wünsche offen ließ. FV Roßwag kam etwas besser ins Spiel, als die Damen aus Heimsheim. Die Gäste machten mächtig Druck und gaben keinen Ball verloren. Dieser mutige Auftritt beim Ligaprimus wurde bereits in der 7. Spielminute belohnt, als eine Unachtsamkeit der Heimsheimer Hintermannschaft konsequent ausgenutzt wurde und Anna Dingler zum bis dahin verdienten 1:0 für die Gäste traf. Beim Versuch den gekonnten Fernschuss abzuwehren verletzte sich die Heimsheimer Torfrau Jasi so schwer, dass sie in der Halbzeitpause durch Miriam ersetzt werden musste.

Das 0:1 bewirkte bei den Gastgeberinnen eine Trotzreaktion. Die Mannschaft zeigte Charakter und setzte alles daran das Spiel in den Griff zu bekommen. In der 22. Spielminute wurde der Mut der Mädels des TSV belohnt, als Natalie einen Abpraller trocken zum 1:1 über die Linie drückte. Das anschließende Anspiel der sichtlich schockierten Gäste wurde sofort abgefangen und Lena zeigte ihre ganze Klasse als sie wunderbar angespielt Ihre Gegenspielerin mit einem starken Sprint stehen ließ, über halblinks in den Strafraum eindrang, und mit einem gefühlvollen Schuss ins lange Eck eine Minute nach dem Ausgleich für die Heimsheimer Führung sorgte.

Mit dieser 2:1 Führung ging es in die Halbzeitpause.

Der erwartete Ansturm auf das Tor der Gastgeberinnen blieb nach der Halbzeit aus. Heimsheim bekam das Spiel immer besser in den Griff, tat sich aber vor dem gegnerischen Tor gegen eine sehr gut verteidigende Hintermannschaft aus Roßwag schwer klare Torchancen zu generieren. So dauerte es bis zur 65. Spielminute ehe Tanja mit einem abgefälschten Schuss aus der zweiten Reihe für das erlösende 3:1 sorgte.

Doch der FV Roßwag gab sich noch nicht geschlagen. In der spannenden Schlussphase gelang den Gästen in der 84. Spielminute nach einem Stellungsfehler der Heimsheimerinnen in der Rückwärtsbewegung der Anschlusstreffer zum 3:2. Mit viel Einsatz und starkem Willen konnten die Gastgeberinnen ein sehr intensiv, aber stets fair geführtes Spiel mit 3:2 für sich entscheiden und so die Tabellenführung verteidigen.

 

 

Spielbericht: SV Horrheim II – TSV Heimsheim (05.05.2019) 1:11

Wenn die Mannschaft mit der besten Offensive gegen die Mannschaft mit den meisten Gegentoren antritt, dann können die Zuschauer erwarten, dass sie ein paar Törchen zu sehen bekommen. Der TSV Heimsheim enttäuschte seine Anhänger nicht und siegte überlegen mit 11:1 beim SV Horrheim 2.

Zwar mussten die Gäste das Spiel nach den Regeln des „Norweger Modells (also 9:9)“ spielen, sie ließen aber von der ersten Minute an keinen Zweifel daran, dass sie angetreten sind, um die drei Punkte mit nach Heimsheim zu nehmen.

Sofort nach Anpfiff übernahmen die Mädels des TSV das Kommando, brachten wie von den Trainern gefordert Ruhe ins Spiel und kombinierten sich zum Teil sehenswert vor das Tor der Gastgeberinnen. Fast schon traditionell ließ Heimsheim eine Unmenge zum Teil hochkarätiger Torchancen liegen, was aber ohne große Folgen bleiben sollte. Zudem hatte der SV Horrheim eine sehr gut aufgelegte Torfrau zwischen den Pfosten stehen, die immer wieder die Stürmerinnen der Gäste mit tollen Reaktionen zur Verzweiflung trieb. Die Fußballerinnen aus der Schleglerstadt ließen sich davon aber nicht entmutigen sondern spielten konsequent weiter nach vorne.

Den Torreigen eröffnete Rieke in der 9. Minute mit dem überfälligen 1:0. Zwischen der 11. und der 33. Spielminute hatte Lena dann Ihren großen Auftritt als sie innerhalb von 22 Minuten mit Ihren drei Toren einen lupenreinen Hattrick erzielte und die Gäste mit 4:0 in Front brachte. Natalie erhöhte kurz vor dem Halbzeitpfiff noch auf 5:0.

In der zweiten Hälfte stellte Sandra mit dem 6:0 in der 47. Minute klar, dass Heimsheim noch lange nicht genug hatte. Es dauerte dann aber bis zur 65. Minute ehe ein Schuss von Maike unhaltbar zum 0:7 abgefälscht wurde. Nach dem 1:7, das die Gastgeberinnen schön herausgespielt hatten, schraubten die Heimsheimerinnen durch Sandra, Rieke, Anna und Natalie das Ergebnis auf 11:1 in die Höhe.

Durch den auch in dieser Höhe verdienten Sieg festigte Heimsheim den ersten Tabellenplatz in der Bezirksliga. Am kommenden Sonntag empfängt der TSV zum Spitzenspiel des 14. Spieltages den Tabellendritten aus Roßwag auf der Wanne.

Spielbericht: TSV Heimsheim – KSV Hoheneck (14.04.2019) 2:0

Zum ersten Spiel der Rückrunde empfing der TSV Heimsheim das Team aus Hoheneck, gegen das sich die Gastgeberinnen schon fast traditionell schwer tun.

So fing das Spiel auch an, wie es zu befürchten war. KSV Hoheneck machte die Räume geschickt zu, ging mutig in die Zweikämpfe und ließ jeden Respekt vor dem Tabellenführer vermissen.

Zwar stand die Heimsheimer Defensive gewohnt sicher, das Spiel nach vorne ließ aber viele Wünsche offen. Nach 30 Minuten hatten die Trainer der Gastgeberinnen genug von dem Gekicke und stellten das Team um. Jasmin Winkler wurde von der Abwehr ins kreative Mittelfeld beordert um von dieser Position aus das zerfahrene Spiel zu ordnen.

Diese Umstellung zeigte rasch Wirkung. Der Spielaufbau wurde besser und das Team traute sich plötzlich auch mal aus der zweiten Reihe zu schießen. Der KSV Hoheneck, der sich bis dahin sehr teuer verkaufte, wurde gegen Ende des ersten Durchgangs mehr und mehr in die eigene Hälfte gedrängt. In der 41. Spielminute fasste sich Jasim ein Herz und zog aus gut 20 Metern ab. Der Ball wurde von der Torfrau an die Latte gefaustet, von wo aus das Spielgerät ziemlich unmotiviert vor der Torlinie wieder ins Spielfeld sprang. Weder die Torfrau noch die Abwehrspielerinnen der Gäste oder die Stürmerinnen aus Heimsheim wussten mit dem Abpraller etwas anzufangen. So blieb es der heraneilenden Jasmin vorbehalten das Leder zur 1:0 Halbzeitführung über die Linie zu drücken.

In der zweiten Halbzeit machte der Tabellenführer aus Heimsheim mächtig Druck. In der 51. Spielminute erzielte Tanja mit einem gefühlvollen Schuss aus zweiter Reihe das hoch verdiente 2:0. Im Anschluss ließen die Schlegelerstädter noch einige gute Torchancen ungenutzt, was auch daran lag, dass die Gäste aus Hoheneck bis zur letzten Minute wacker kämpften und stets versuchten das Spiel offen zu gestalten.

Es war für Heimsheim ein gelungener Einstieg in die Rückrunde. Nach der Osterpause müssen die Damen dann in Horrheim gegen Horrheim 2 nachlegen, damit sie dem Ziel „Aufstieg in die Regionenliga“ wieder ein Stück näher kommen.

 

Spielbericht: TSV Heimsheim – TSV Ottmarsheim (24.11.2018) 1:2

 

Zum Abschluss der Hinrunde empfingen die Damen des TSV Heimsheim das Team aus Ottmarsheim, das in der Fairnesstabelle den letzten Platz belegt. Entsprechend robust gingen die Gäste zu Werk. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Match, wobei die Gäste stupide versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Die Gastgeberinnen hingegen versuchten über die Außenpositionen das Spiel zu gestalten und hatten in der ersten Halbzeit das Spiel recht gut im Griff. In der 25. Spielminute belohnte sich das Team aus Heimsheim mit dem verdienten 1:0 (Sandra). Beide Teams hatten im Anschluss einige Chancen. Die größte Gelegenheit ließen die Gastgeberinnen kurz vor der Pause liegen, als sie eine 3:2 Situation zu überhastet abschlossen. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste den Druck und Heimsheim hatte Probleme bei eigenem Ballbesitz das Spiel zu beruhigen. In der 65. Spielminute trat eine Dame vom TSV Ottmarsheim erstmal auffällig in Erscheinung. Sie ließ sich im Strafraum derart theatralisch fallen, dass der Schiedsrichter auf die Schwalbe rein fiel und auf den Punkt zeigte.  Dieses Geschenk ließen sich die Gäste nicht nehmen und glichen zum 1:1 aus. Im Anschluss entwickelte sich ein sehr intensives Spiel mit Nicklichkeiten auf beiden Seiten. In der 70. Minute konnten die Gäste einen Freistoß mit einem sehenswerten Sonntagsschuss zur 2:1 Führung nutzen. Heimsheim war kurz geschockt, zog dann aber das Tempo wieder an und drückte auf den Ausgleich was aber leider nicht gelang.  In dieser Phase fiel bei den Gästen immer wieder die vorgenannte Spielerin durch extrem unsportliches Verhalten auf.

Die Niederlage der Heimsheimerinnen tat weh, ändert aber nichts daran, dass der TSV mit drei Punkten Vorsprung Herbstmeister geworden ist. GRATULATION!

Spielbericht: FC Biegelkicker Erdmannhausen II – TSV Heimsheim (18.11.2018) 1:6

Der TSV Heimsheim musste am 8. Spieltag zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten in Erdmannhausen antreten. Hochmotiviert rissen die Gäste das Spielgeschehen von der ersten Minute an sich und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Noch bevor die Biegelkicker richtig begriffen, was geschah stand es  nach Toren von Natalie, Rieke und Sabrina bereits nach einer viertel Stunde 0:3. Im Anschluss verloren die Damen aus Heimsheim etwas den Faden und Erdmannhausen gelang es das Spiel bis zur Halbzeit offener zu gestalten.

Nach der Pause legten die Kickerinnen aus der Schleglerstatt noch mal eine Schippe drauf und erhöhten nach gekonnten Aktionen durch Rieke und einem krassen Solo von Sandra, bei dem sie die ganze Abwehr inclusive Torfrau schwindelig spielte, auf 0:5. Dem zwischenzeitlichen 1:5 ließ Lena humorlos das 1:6 folgen. Durch den Auswärtssieg sicherten sich die Heimsheimerinnen vorzeitig die Herbstmeisterschaft.

Am nächsten Samstag begrüßt der TSV Heimsheim zum letzten Spiel in der Hinrunde den TSV Ottmarsheim,

Spielbericht Pokalspiel: TSV Heimsheim – TSV Ottmarsheim (07.11.2018) 0:4

Das Pokalspiel gegen den TSV Ottmarsheim verlief absolut nicht so, wie sich das die heimsheimer Damen vorgestellt hatten. Von Beginn an wurde klar, dass sich bei dem Spiel zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber standen. Heimsheim hatte in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Spiel, kam aber nie richtig zwingend vor das Tor der Gäste. Diese machten es in der 40. Spielminute besser, als Ottmarsheim einen guten Angriff erfolgreich zum 0:1 abschloss. Als es nur zwei Minuten später einen umstrittenen Elfmeter für die Gäste gab, der sicher zum 0:2 verwandelt wurde, waren die Gastgeberinnen sichtlich geschockt.

Das Team aus Heimsheim wollte in der zweiten Halbzeit mit viel Druck den Anschlusstreffer erzwingen, die Gäste hielten aber taff dagegen, so dass aus dem erhofften Erfolgserlebnis nichts wurde. Ganz im Gegenteil in der 62. Spielminute erhöhte Ottmarsheim auf 0:3 und ließ in der 87. Spielminute noch das 0:4 folgen. Die Gäste feierten einen verdienten Auswärtssieg und zogen so in das Pokal-Halbfinale ein.

Für Heimsheim war es die erste Niederlage in der laufenden Saison. Die Trainer gehen davon aus, dass das Team aus den Fehlern, die zur Niederlage geführt haben, seine Lehren zieht, damit die Erfolgsstory des TSV Heimsheim in der Bezirksliga seine Fortsetzung findet

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