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Spielbericht: SB Asperg – TSV Heimsheim (08.04.2018) 2:1

Das erste Spiel in der Rückrunde verlief alles andere als gut für das Team aus Heimsheim. Auf dem ungeliebten Kunstrasen in Asperg bekam das Team der Gäste zu keiner Zeit Zugriff auf das Geschehen. Es fehlte einfach an allen Grundlagen, die für ein erfolgreiches Fußballspiel nötig sind. Völlig gehemmt trat das Team aus Heimsheim auf. Nahezu jeder Zweikampf wurde verloren, den Bällen wurde nicht entgegen gegangen, bei eigenen Ballbesitz entwickelte Heimsheim nur sehr bedingte Torgefahr und die Passqute der Gäste war unterirdisch.

Doch auch das Team aus Asperg legte nicht gerade einen Galaauftritt hin und so dauerte es bis zur 44. Spielminute ehe das längst fällige 1:0 für Asperg fiel.

Der Trainer aus Heimsheim stellte in der Halbzeit von 4-3-3 auf 4-4-2 um, um im Mittelfeld präsenter zu sein und so das Spiel besser in den Griff zu bekommen.

Die Maßnahme zeigte Wirkung. Heimsheim kam besser ins Spiel und versuchte die beiden pfeilschnellen Stürmerinnen Lena Buchter und Rieke Bulla immer wieder mit Pässen in den freien Raum torgefährlich einzusetzen.

Einen herben Dämpfer mussten die Kickerinnen der Gäste in der 57. Spielminute einstecken, als eine Bogenlampe Richtung Tor flog und die von der Sonne geblendete Torfrau den Ball nicht abwehren konnte. Das 2:0 war zwar etwas glücklich, jedoch auf Grund der Leistung in der ersten Halbzeit absolut verdient.

Nach diesem Treffer versuchten die Spielerinnen aus Heimsheim mit guter Moral das Spiel noch zu drehen, mehr als das 2:1 in der 74. Spielminute durch Lena Buchter sprang dabei aber nicht heraus.

Ein großes Manko war in der zweiten Halbzeit die nicht ausreichende Laufbereitschaft der Gäste. Nach erfolgreicher Balleroberung wurde der Ball zwar oft gut in die Spitze gespielt, aber weder die Abwehr noch das Mittelfeld rückten nach, so dass die beiden Heimsheimer Stürmerinnen es stets mit einer nominellen Übermacht der Gastgeber zu tun hatten, weshalb die Angriffe zum Scheitern verurteilt waren.

Schade, mit etwas mehr Mut, Wille und Engagement wäre in Asperg ein Sieg möglich gewesen.

Spielbericht: TSV Heimsheim – TSV Großglattbach (19.11.2017) 8:1

Mit einem ganz starken Auftritt überzeugte der TSV Heimsheim im letzten Heimspiel in diesem Jahr und kam zu einem auch in dieser Höhe verdienten 8:1 Heimsieg. Die Gastgeber konnten nahezu in Bestbesetzung antreten. Neben Ramona fehlten lediglich die noch nicht spielberechtigten Mona und Anabell als auch die Langzeitverletzten Sabse und Jana.

Mit großem Einsatz gingen die Damen aus Heimsheim von der ersten Minute an zu Werke. Engagierte Zweikämpfe, tolle Zuspiele und eine gesunde Mischung aus Mut und Frechheit vor dem Tor sorgten dafür, dass die Gäste aus Großglattbach von der ersten Minute unter Druck gerieten, von dem sie sich nie richtig befreien konnten.

Den Torreigen eröffnete Jasi mit einem sehenswerten Schuss aus zweiter Reihe bereits in der 4. Spielminute. Helena und Sandra erhöhten bis zur 30 Minute bereits auf 3:0 ehe die große Stunde von Sabi schlug. Erst kurz zuvor eingewechselt konnte die gelernte Abwehrspielerin, die erstmals als Rechtsaußen zum Zug kam, den Ball nach einer schönen Hereingabe mit dem Kopf über die Linie drücken. Das war das erste Tor, das Sabi in ihrer noch jungen Karriere als Fußballerin erzielte – Glückwunsch!

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel, wobei die Gäste nun etwas mutiger nach vorne spielten. So dauerte es bis zur 65. Minute ehe Jasi mit ihrem zweiten Treffer auf 5:0 erhöhte. Nach einem Missverständnis in der Abwehr konnten die Großglattbacherinnen den Ehrentreffer erzielen. Die Freude über diese Treffer währte aber nicht lange, denn nochmals Jasi (75. Minute) und Sandra (76. Minute) rückten die Kräfteverhältnisse durch den Doppelschlag wieder zurecht. Den krönenden Abschluss machte Lena mit einem direkt verwandelten Freistoß aus ca. 20 Metern.

Angeführt von der überragenden Janina im Mittelfeld zeigte das Team aus Heimsheim seine beste Saisonleistung. Wenn das Team diese Leistung auch weiterhin abruft, dann wird es sicherlich im oberen Tabellendrittel mitspielen.

Spielbericht: SV Salamander Kornwestheim : TSV Heimsheim (12.11.2017) 1:2

War das die Wende? Heimsheim trat mit einem stark ersatzgeschwächten Team in Kornwestheim an und zeigte einen nicht für möglich gehaltenen Fußball.

In der Anfangsphase machten die Hausherren mächtig Druck, was den Gästen aus der Schleglerstadt die Möglichkeit eröffnete die im Training eingeübten schnellen Gegenzüge auszuspielen. So entwickelte sich ein intensives aber sehr faires Spiel mit zwei Teams auf Augenhöhe. Obwohl die Gastgeber etwas mehr Ballbesitz hatten erspielten sich die Damen aus Heimsheim die deutlich besseren Torchancen. Nach einem Traumpass aus dem Mittelfeld schaltete Rieke ihren Turbo ein, erlief sich den Ball und stürmte auf die Torfrau zu. Während Rieke in den letzten Spielen genau diese Chancen ungenutzt verballerte lupfte sie heute den Ball elegant über die Torfrau zum 0:1 ins Netz. Während die Gastgeber im Anschluss mit Gewalt versuchten den Ausgleich zu erzielen konterten die Gäste immer wieder gefährlich. Für die Gastgeber gab es kein Durchkommen. Die meisten Angriffe endeten bereits im aufopferungsvoll kämpfenden Mittelfeld der Heimsheimer. Wenn dann doch mal ein Ball durchkam, stand da eine toll organisierte Abwehr, die nichts anbrennen ließ. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel Mitte der ersten Halbzeit der Ausgleich. Nachdem die Torfrau der Gäste einen Schuss nicht festhalten konnte staubte die Kornwestheimer Stürmerin eiskalt ab. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball brachten die Kornwestheimerinnen den Ball nicht aus dem Strafraum. Nach turbulenten Szenen vor dem Tor der Gastgeber erzielte Sandra das 1:2.

In der zweiten Halbzeit erwarteten die Heimsheimerinnen einen Sturmlauf der Gastgeberinnen. Aber diese Angriffe verpufften in der Hintermannschaft der Gäste. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Gäste mehr und mehr die Oberhand über das Spiel. Das große Manko war, dass selbst beste Torchancen geradezu leichtfertig vergeben wurden. Und so kam es, dass die Torfrau aus Heimsheim Gelegenheit bekam ihren Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut zu machen, indem sie einen stramm geschossenen Vollspannschuss mit vollem Einsatz über die Latte lenkte und so dem Team aus Heimsheim den Sieg sicherte.

Unter dem Strich geht der Sieg der Gäste in Ordnung. Wenn es jetzt noch gelingt die Torchancen, die toll herausgespielt werden etwas besser in Zählbares umzumünzen, dann kann das noch eine tolle Saison für Heimsheim werden.

 

Spielbericht: TSV Heimsheim – TSV Ottmarsheim (05.11.2017) 2:2

Nach vier Niederlagen in Folge war es höchste Zeit bei der Damenmannschaft aus Heimsheim etwas zu ändern. Die Trainer stellten von einem 4-4-2 auf ein offensives 4-3-3 um. Die pfeilschnelle Lena wurde von der Außenverteidigerposition in die Innenverteidigung verschoben, Helena übernahm die Position auf der rechten Abwehrseite. Im Mittelfeld durfte Corina von Anfang an mitwirken.

Beide Teams gingen bei strömenden Regen mit viel Einsatz zu Werke. Gleich zu Beginn mussten die Hausherren nach einem Angriff über die rechte Seite das 0:1 durch einen hohen Ball, der sich hinter der heimsheimer Torfrau ins Netz senkte, hinnehmen. In der Folgezeit konnten sich die Gastgeberinnen  leichte Feldvorteile verschaffen, ohne hierbei zwingende Torchancen herauszuspielen. Mitte der ersten Halbzeit wurde das engagierte Spiel dann doch belohnt. Janina zog jenseits des Sechzehners beherzt ab und drosch den Ball unhaltbar in die Maschen. Heimsheim wollte gleich nachlegen, aber außer einem schönen Lattenkracher von Jasi kam nichts Nennenswertes dabei heraus. Ganz im Gegenteil. Kurz vor der Pause kopierten die Gäste ihr Tor-Erfolgsrezept vom 1:0 und schlenzten den Ball ein zweites Mal über die heimsheimer Torspielerin. So gingen die Teams beim Stand von 1:2 in die Kabine.

Die Hereinnahme von Maike und Canan im Mittelfeld und insbesondere die Einwechselung von Jasmin auf der linken Außenverteidigerposition zeigten Wirkung. Heimsheim riss das Spielgeschehen vollends an sich, so dass sich in den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor entwickelte. Von hinten heraus wurden die Angriffe gut eingeleitet. Die Stürmerinnen wurden ein ums andere Mal brandgefährlich steil geschickt, so dass sie immer wieder große Lücken in die gegnerische Abwehr rissen oder gar alleine auf die Torfrau der Gäste zuliefen. Doch es schien wie verhext. Beste Chancen konnten nicht genutzt werden. Selbst die an diesem Tag ganz stark aufspielende Rieke schaffte es nicht den Ball im Tor der Gäste unterzubringen. Aber die Moral bei den Heimsheimerinnen stimmte. Sie machten massiv Druck und wollten das Tor förmlich erzwingen. In der 79. Spielminute war es dann endlich so weit: Jasi staubte eine Hereingabe ab erzielte das viel umjubelte 2:2.

Der Anfang für eine bessere Zukunft ist gemacht. Auf der Leistung vom Sonntag lässt sich gut aufbauen. Wenn es den Spielerinnen jetzt noch gelingt aus den vielen Tormöglichkeiten mehr Zählbares zu machen, dann werden wir noch viel Spaß an diesem Team haben.

Spielbericht: TSV Heimsheim – FC Biegelkicker Erdmannhausen (22.10.2017) 1:2

Was ist nur mit der Damenmannschaft aus Heimsheim los? Das Team, das in der vergangenen Saison mit schönem Kombinationsfußball und starker Chancenauswertung zu überzeugen wusste ist nicht mehr wiederzuerkennen. Bei dem Grottenkick gegen Erdmannhausen ließ das Team der Hausherren jeglichen Spielwitz vermissen. Zwar stimmte -im Gegensatz zur Partie in Hoheneck- der Einsatz und die Bereitschaft Zweikämpfe zu suchen, das war´s dann aber auch.

Heimsheim war am Sonntag das überlegene Team, hatte mehr Ballbesitz und deutlich mehr Gelegenheiten ein Tor zu erzielen, als die Gäste, die jedoch ihre Torchancen mit einer beängstigenden Effektivität nutzten. Heimsheim gelang es zu keiner Zeit das Spiel zu kontrollieren. Selbst nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich konnten die Hausherren keine Ruhe und Ordnung in ihr Spiel bringen. So entwickelte sich auf der Wanne ein wüstes Gebolze, das man mit viel gutem Willen als noch „kick and rush“ bezeichnen könnte.

Es ist traurig, dass das Team aus Heimsheim, im Moment, nicht mehr in der Lage zu sein scheint sein Potential, das zweifelsfrei vorhanden ist, abzurufen. Und so hinterlässt die Mannschaft nach der überflüssigen Niederlage gegen die Biegelkicker ein völlig frustriertes und ratloses Trainerteam.

Vielleicht kriegt die Mannschaft noch die Kurve, die hohen Saisonziele kann das Team aber vorerst getrost begraben.

Spielbericht: KSV Hoeneck – TSV Heimsheim (15.10.2017) 3:1

Die Spiele gegen Hoheneck sind stets eine Wundertüte, da Hoheneck in jeder Saison mit einer runderneuerten Mannschaft und zumeist auch mit einem neuen Trainer antritt. So war es auch diese Saison. Die Heimheimer staunten nicht schlecht mit wieviel Körpereinsatz die Hausherren das Spiel gestalteten. Während die Kicker aus Hoheneck mutig die Zweikämpfe suchten waren die Spielerinnen aus Heimsheim in der ersten halben Stunde mit dieser Art Fußball zu spielen vollkommen überfordert. Und so stand es bereits nach 20 Minuten 2:0 für die Hausherren.

Durch die Hereinnahme von Janina Hüsgen in der 26. Spielminute gewannen die Gäste mehr und mehr die Oberhand, jedoch ohne sich zwingende Torchancen zu erarbeiten.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Heimsheimerinnen viel vorgenommen und legten auch sehr gut los. Endlich wurden die Zweikämpfe angenommen und die spielerische Überlegenheit ausgespielt. In der 50. Spielminute war es dann so weit: Hannah Bower erzielte nachdem Sie sich vorbildlich gegen ihre Gegenspielerinnen durchgesetzt hatte das verdiente 2:1.

Das große Aufbäumen blieb dann aber leider aus. Sie Gäste hatten zwar deutlich mehr Zug zum Tor aber die Kugel wollte einfach nicht bei den Hausherren einschlagen. Beste Chancen konnten nicht genutzt werden. Und so kam es, wie es kommen musste. Bei einem Konter prallte der Ball von der Torfrau der Gäste unglücklich der Stürmerin vor die Füße. Die mitgelaufene Verteidigerin konnte das Unheil auch nicht verhindern und so stocherte die Stürmerin das Leder zum entscheidenden 3:1 über die Linie.

 

Spielbericht: TSV Heimsheim -SB Asperg (08.10.2017) 2:2

Am vierten Spieltag stand das Spitzenspiel auf dem Programm. Die ungeschlagenen heimsheimer Himmelsstürmerinnen empfingen den Tabellenführer aus Asperg.

Nachdem sich bei unserem letzten Freundschaftsspiel gegen Horrheim (3:9) erschreckende Abwehr- und Zweikampfschwächen gezeigt haben bauten die Trainer das Team um. Die Devise hieß ganz klar „safety first“.So spielten vor der tief stehenden Viererkette drei echte 6er; die Außenbahnen wurden durch zwei schnelle Flügelspielerinnen besetzt, die nach Balleroberung überfallartig Richtung gegnerisches Tor stürmen sollten. Im Sturm setzten die Trainer auf eine „one-woman-show“.

Das Konzept ging in der ersten Halbzeit sehr gut auf. Die Zweikämpfe wurden angenommen, Asperg rannte sich immer wieder in der gut organisierten Abwehr fest. Wenn dann doch mal ein Ball über die Abwehr gespielt wurde, standen mehrere Spielerinnen im Abseits. Unsere Gegenzüge waren brandgefährlich. Und so konnten wir zwei sehr schön herausgespielte Konter erfolgreich abschließen. Dem 1:0 in der 17. Minute durch Lena, ließ Rieke in der 23. Spielminute nach großartiger Vorarbeit von Jasmin das 2:0 folgen. Im Anschluss verpassten wir es in der ersten Halbzeit das 3:0 nachzulegen.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Heimsheimer vorgenommen aus der gut funktionierenden Defensive heraus -wie in der ersten Halbzeit- gefährliche Konter zu starten. Leider blieb es bei dem Vorhaben, denn das Team aus Asperg machte so massiven Druck, dass wir vor lauter Abwehrarbeit vergaßen unsere Konter sauber auszuspielen. Wenn wir dann einen dieser Nadelstiche setzten, wurden die sich daraus ergebenden Torchancen leichtfertig vergeben. Trotzdem hielten wir bis zur 67. Minute das Ergebnis. Dann war es passiert. Aus abseitsverdächtiger Position drangen die Gäste in den Strafraum ein und erzielten das nicht unverdiente 2:1. Nach diesem Treffer witterte Asperg seine Chance und wir verloren mehr und mehr den Faden. Abwehr und Mittelfeld wirken ungeordnet. Die Bälle wurden ziellos nach vorne gedroschen. Aufbauspiel fand nicht mehr statt. In der 88. Spielminute gelang den in der zweiten Halbzeit stark spielenden Gästen nach einem Eckball und einer Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr das 2:2.

Mit viel Einsatz versuchte Asperg nach dem 2:2 noch den Siegtreffer zu erzielen, unsere Abwehr stand nun aber wieder geordnet und war sattelfest. Es gelang uns in der Schlussphase das Spiel offen zu gestalten und eigene gute Torchancen herauszuspielen. Doch leider wurden auch diese beiden guten Chancen vergeben.

Unter dem Strich ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis. Am kommenden Sonntag geht es nach Hoheneck, wo das nächste noch ungeschlagene Team auf uns wartet.

 

Spielbericht: SGM Häfnerhaslach/Sternenfels – TSV Heimsheim (17.09.2017) 1:3

Bei herbstlichen Temperaturen traten wir zu unserem ersten Auswärtsspiel in dieser Saison an. Die Reise ging nach Häfnerhaslach, wo sich der Sportplatz mitten in den Weinbergen befindet. Die tolle Umgebung konnten wir leider nicht richtig genießen, denn wir waren gekommen, um die nächsten drei Punkte einzusacken.

Ohne unsere etatmäßige Sturmspitze Ramona, die sich beim letzten Spiel ziemlich übel verletzte (Gute Besserung!), taten wir uns im Angriff etwas schwer. Zwar gelang es uns gleich das Spiel unter Kontrolle zu bringen, die Pässe in die Spitze landeten aber viel zu oft im Nichts. So entwickelte sich ein nettes Spiel ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten.

Das kuriose 1:0 für Heimsheim entstand aus einem Eckball, den Jasi scharf auf den kurzen Pfosten zog. Die in dieser Szene überforderte Torfrau beförderte diesen Ball irgendwie ins eigene Tor.

Die heimsheimer Kickerinnen nutzen die sich ausbreitende Unsicherheit der Gastgeber und erspielten sich nun einige gute Tormöglichkeiten. Fast schon zwangsläufig erhöhte Heimsheim durch Laura auf 2:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam es dann ziemlich dicke für unser Team; zunächst musste unsere Spielführerin wg. Schmerzen im Oberschenkel ausgewechselt werden, dann bekam Verena, die trotz Erkältung spielte, Atemprobleme und musste ausgewechselt werden. Kurz darauf musste Jana aus gesundheitlichen Gründen ausgewechselt werden. Da wir aber nur zwei Auswechselspielerinnen hatten war die Folge, dass Verena trotz ihrer Erkältung wieder auf den Platz musste. Diese Auswechselungen zogen diverse Positionsänderungen – insbesondere in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld- nach sich. Die daraus resultierenden Abstimmungsdefizite nutzen die Hausherren aus und verkürzten vor der Pause im Anschluss an einen Freistoß auf 1:2.

Die Gastgeber schöpften neuen Mut und drückten uns gegen Ende der ersten Halbzeit in unsere eigene Hälfte. In dieser Spielphase gelang es uns nicht das Spiel unter Kontrolle zu bekommen und so quälten wir uns in die Halbzeitpause.

Die ausgewechselten Spielerinnen Jana und Laura signalisierten den Trainern, dass eine neuerliche Einwechselung ausgeschlossen war. Somit mussten wir die zweite Halbzeit ohne Auswechselspielerin über die Runden bringen. Verena wurde in die Sturmspitze gestellt, den Platz auf dem rechten Flügel übernahm Sandra. Diese Umstellung entlastete unser Spiel enorm. Über beide Flügel wurde durch Janina und Sandra immer wieder Druck nach vorne gemacht. Im Mittelfeld harmonierten Jasmin und Corina, als hätten sie schon immer so zusammen gespielt. Unsere Abwehrkette leistete wieder einmal tolle Arbeit. Die rechte Seite wurde von Canan dicht gemacht. Links spielte Sabi eine tolle Partie und erledigte vor allem ihrer Sonderaufgabe -die stark spielende Nr. 9 der Gastgeber auszuschalten- hervorragend. Unsere beiden Innenverteidigerinnen Fritz und Helena ergänzten sich vorbildlich, so dass die Gastgeber nur selten vor unser Tor kamen. Und wenn sich dann doch einmal ein Ball Richtung heimsheimer Gehäuse verirrte, dann stand da mit Sabrina eine Torfrau zwischen den Pfosten, die immer klug mitspielte und so mögliche Torgelegenheiten der Gastgeber bereits im Keim erstickte.

Unsere Angriffe in der zweiten Halbzeit sahen richtig gut aus. Wir ließen den Ball schön laufen und erspielten uns ein paar hochkarätige Torchancen. Das erlösende 3:1 erzielte Verena, die ihre Kräfte gut einteilte und dann, als es darauf ankam, zur Stelle war.

Spielbericht: TSV Heimsheim – FV Roßwag (10.09.2017) 3:2

Am Sonntag war es endlich so weit: Die neue Saison startete!

Unser Team stellte sich leider von alleine auf, da sage und schreibe 12 Spielerinnen verletzungsbedingt oder urlaubsbedingt oder infolge fehlender Spielerlaubnis ausfielen. So waren die Trainer Henrik Evers und Corina Klepp froh überhaupt ein vollzähliges Team auf den Platz zu bekommen und zumindest eine Auswechselspielerin zur Verfügung zu haben.

Die Gegner aus Roßwag haben in den vergangenen Jahren stets um die Meisterschaft mitgespielt. Die Heimsheimer hatten dementsprechend den nötigen Respekt vor der anstehenden Aufgabe.

Fast pünktlich um 11:00 Uhr ging es los. Die Abwehrkette aus Heimsheim stand auf Anweisung des Trainers tiefer als üblich, was den Gegnern überhaupt nicht gefiel. Nach einer Phase des Abtastens bekamen die Hausherren das Spiel immer besser in den Griff. Von hinten wurden die Bälle beginnend bei unserer sehr umsichtig agierenden Torfrau Sabrina Ruis, die immer anspielbar war, über die Außenpositionen gut verteilt. Angetrieben von der unermüdlichen Laura Widmaier erspielten sich die Gastgeber mehrere gute Chancen. Insbesondere die raschen Flügelwechsel, bei denen sowohl Verena Baret als auch Canan Yilmaz ihre Geschwindigkeit ausspielen konnten eröffneten unseren Sturmspitzen gute Torchancen. Ramona Marx traf in der 7. Spielminute zum erlösenden 1:0. Dem ließ das Geburtstagskind Jasi Ebert 20 Minuten später das 2:0 folgen.  Roßwag, das sichtlich beeindruckt war, kam durch einen sehenswerten Weitschuss auf 2:1 ran. Die große Chance zum 3:1 vergab Ramona, als sie nach einer tollen Einzelleistung den Ball an den Pfosten drosch. Fast hätten die Gäste nach Chaos in der heimsheimer Hintermannschaft den Ausgleich erzielt aber Sabi Heinzl schaltete den Turbo ein und kickte den Ball von der Linie.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Heimsheim dominierte das Spiel. Im Mittelfeld wurden die Bälle von Corina Klepp, Janina Hüsgen und Laura Widmaier schnell abgefangen und klug in die Spitze gespielt. Das verdiente 3:1 erzielte schließlich Jasi per Elfmeter sechs Minuten nach Wiederanpfiff.

Während der letzten 20 Minuten schwanden bei den Heimsheimer Kickern mehr und mehr die Kräfte und so geriet das Team immer weiter unter Druck. Die von Helena Ortwein toll organisierte Viererkette leistete ganze Arbeit.  Über die Flügel kamen die Gäste so gut wie gar nicht zum Zug, da Jana Retsch und Sabi Heinzl kompromisslos in die Laufduelle und Zweikämpfe gingen und diese fast regelmäßig für sich entscheiden konnten. Und wenn es den Gästen doch einmal gelang unsere Abwehrreihe zu überspielen hatten die Hausherren noch Fritz Herdrich in der Abwehr, die mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit die Bälle ablief, so dass für das Tor keine echte Gefahr entstand. Durch einen Schuss aus zweiter Reihe konnten die Gäste auf 3:2 (77. Min.) verkürzen und erhöhten angetrieben von der Hoffnung auf ein Remis weiter den Druck.

Die Kontermöglichkeiten, die sich durch das Pressing der Gäste für Heimsheim ergaben, wurden leider nicht sauber zu Ende gespielt und so verpassten es die Kickerinnen des TSV frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Als der gut leitende Schiedsrichter das Spiel abpfiff waren die ersten  drei Punkte der Saison eingefahren. Ziemlich erschöpft aber überglücklich verabschiedete sich das Team von den Zuschauern.

 

Vielen lieben Dank an den Fototgrafen Ralf Schomy für diese tollen Bilder!! RKLfoto.de

Saisonabschlussbericht 2016/2017

Am Ende einer ereignisreichen Saison können wir auf 12 tolle Monate zurückblicken.

Bereits im Juli fingen wir mit der Saisonvorbereitung an, wobei der erste Kracher unser Juli-Kabinenfest war. Bei einer feuchtfröhlichen Party wurde der Teamgeist vertieft und die Lust auf die Saison so richtig angeheizt.

Nach dem ersten Schock über die eigenwillige Einteilung der Mannschaften in der Bezirksliga fassten wir den Entschluss, dass wir uns so ein Theater nicht noch einmal antun möchten. Und so reifte in uns der Wunsch am Ende der Saison in die Regionenliga aufzusteigen.

Nach einem klassischen Fehlstart im ersten Spiel in Merklingen, das wir 1:2 verloren, gelang es uns eine beeindruckende Serie zu spielen. So konnten wir am Ende der Hinrunde zufrieden feststellen, dass wir sehr zur Freude der Trainer die restlichen Spiele zum Teil mit überragendem Fußball gewinnen konnten und den Tabellenführer aus Merklingen ganz nah auf den Versen waren.

Sehr schön waren neben den Kabinenfesten vor allem der Besuch im Bowlingcenter in Böblingen sowie der Trip nach Ulm auf den Weihnachtsmarkt.

Zu Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde dünnte sich dann unser Kader merklich aus. Während eine Verteidigerin aus beruflichen Gründen nicht mehr mitspielen konnte wurde die zweite Stammverteidigerin schwanger und viel ebenfalls für den Rest der Saison aus. Zu allem Überfluss kamen gesundheitliche Probleme bei unserem Kapitän dazu, so dass auch diese für uns so wichtige Spielerin in der Rückrunde lediglich ein Pflichtspiel absolvieren konnte.

Die Trainer waren somit gezwungen die komplette Abwehr und das defensive Mittelfeld umzustellen.

Die Mannschaft schien von diesen Rückschlägen recht wenig beeindruckt zu sein. Bereits beim ersten Pflichtspiel der Saison konnten wir Geschichte schreiben, als wir in Bissingen mit Sage uns Schreibe 21:1 gewannen.

In Bestbesetzung traten wir dann gegen Merklingen an und fegten unsere Nachbarn regelrecht vom Platz. Der großen Freude über den Sieg folgte eine sehr durchwachsene Rückrunde in der die Mannschaft nur noch ein einziges Mal einen schönen wirklich guten Fußball zeigte.

Das bittere Ende der Saison kam am letzten Spieltag. Mit einem Sieg in Heimerdingen hätten wir Meister werden können. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen war unser Team an diesem Tag in der ersten Halbzeit total von der Rolle und wir verspielten in einer Halbzeit letztendlich eine ganze Saison. Das tat richtig weh.

In schwierigen Situationen zeigt sich ob ein Team wirklich ein Team ist. Und das haben wir auf eine tolle Weise belegt, indem wir trotz der Niederlage im Anschluss an das Spiel geschlossen die Saisonabschlussfeier miteinander durchführten.

Wir Trainer hoffen, dass das Team im Wesentlichen zusammen bleibt und dass wir uns durch interessierte und willige neue Spielerinnen auf der einen oder anderen Position noch verstärken können, damit wir in der kommenden Saison das Ziel „Aufstieg in die Regionenliga“ zu einem erfolgreichen Ende führen können