Spielbericht: TSV Heimsheim – SV Salamander Kornwestheim 6:0

Mit einer stark dezimierten Mannschaft trat der SV Kornwestheim beim Tabellenführer an. Die Gäste konnten nur auf 10 Spielerinnen zurückgreifen und mussten daher in Unterzahl antreten. Erwartungsgemäß stand das Gästeteam sehr tief und versuchte die Räume vor dem Tor eng zu machen. Vor allem im zentralen Mittelfeld gelang das recht gut. Die Hausherren waren gezwungen viel über die Außenpositionen zu spielen und sich so Räume zu verschaffen. Die Anweisung der Trainer mit schnellem Kurzpassspiel Lücken aufzureißen konnte (oder wollte?) das Team nur ansatzweise umsetzen. Wenn das Team aus Heimsheim dann aber die Passmaschinerie anwarf, wurde es gleich gefährlich.

Die Gastgeberinnnen drängten das Team aus Kornwestheim mehr und mehr in die eigene Hälfte und bauten enormen Druck auf. Die Tore zum 1:0 (Natalie), 2:0 (Lena) und 3:0 (Natalie) fielen fast schon zwangsläufig. Ihre Torpremiere konnte Sabrina in der 44. Spielminute feiern, als sie mit einem sehenswerten Fernschuss den 4:0 Halbzeitstand erzielte.

In der zweiten Halbzeit nahmen die Gastgeberinnen eine Spielerin vom Feld, so dass das Spiel 10:10 fortgesetzt wurde. Bereits in der 48. Spielminute gab es dann die zweite Torpremiere an diesem Tag, als Sandra rotzfrech das Leder aus 20 Metern trocken ins linke unter Eck zum 5:0 einnetzte. In der Folgezeit ließen die Fußballdamen aus Heimsheim eine Vielzahl zum Teil bester Chancen ungenutzt, so dass es bis zur 81. Spielminute dauerte bis Rieke das längst überfällige 6:0 erzielte.

Durch den Heimsieg konnte Heimsheim die Tabellenführung etwas ausbauen, da der Tabellenzweite sein Heimspiel gegen Roßwag mit 0:1 verlor.

 

Spielbericht: FV Rosßwag – TSV Heimsheim (28.10.2018) 0:1

Bei ekelhaften äußeren Bedingungen (3°C und Dauerregen) traten die heimsheimer Spielerinnen in Roßwag an. Hier mussten die Gäste erfahren, was es heißt als Tabellenführer von den anderen Teams gejagt zu werden. Hochmotiviert gingen die Gastgeberinnen die Partie an. Sie machten die Räume geschickt eng und standen den Gästen permanent auf den Socken, so dass es die Heimsheimerinnen sehr schwer hatten das Spiel in den Griff zu bekommen. Die Gäste erspielten sich trotzdem ein optisches Übergewicht und kamen zwangsläufig zu einigen Torchancen, die aber nicht zwingend waren. Die Hausherrinnen waren durch ihre rasch vorgetragenen Konter stets gefährlich und sorgten für einige Sorgenfalten beim heimsheimer Trainerteam.

In der 27. Spielminute spielte Heimsheim einen tollen Angriff heraus. Lena wurde mustergültig angespielt und sprintete ihrer Gegenspielerin davon. Auf Höhe der Strafraumgrenze kam ihr die Torfrau entgegen. Lena passte den Ball links in den Lauf der heranstürmenden Natalie, die keine Probleme hatte das Leder im leeren Tor zum 0:1 unterzubringen. Es war zwar ein wunderbar herausgespielter Treffer, bis auf den sehr schwachen Schiedsrichter waren sich aber fast alle Anwesenden einig, dass Natalie zum Zeitpunkt der Ballabgabe im Abseits stand.

So ging es mit einer glückliche aber trotzdem verdienten 1:0 Führung der Gäste in die Kabine.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Zunächst erarbeiteten sich die Heimsheimerinnen zwei tolle Torchancen. Einen Lupfer von Sandra rettete die gute Torfrau aus Roßwag mit einer tollen Parade. Als Lena nach einem schönen Zuspiel die ganze Abwehr stehen ließ umkurvte sie noch elegant  die Torfrau der Heimelf und setzte den Ball dann gekonnt an den Pfosten. Einen schulmäßigen Konter der Gäste, bei dem Lena alleine auf die Torfrau zusteuern hätte können, unterband der Schiri wegen einer angeblichen Abseitsposition (die nur er alleine gesehen hatte). Vielleicht war das die ausgleichende Gerechtigkeit für die nicht erkannte Abseitsstellung vor dem 0:1.

In den letzten 10 Minuten warf der FV Roßwag noch einmal alles nach vorne und hatte eine vorzügliche Torgelegenheit. Der im Strafraum angespielten Stürmerin versagten aber die Nerven und so schoss sie das Leder direkt in die Arme der heimsheimer Torfrau.

Es war ein hartes Stück Arbeit die Tabellenführung in Roßwag zu verteidigen. Aber auch so ein Spiel muss man gewinnen, wenn man oben mitspielen möchte.

Ein dickes Lob muss an dieser Stelle den zahlreich mitgereisten Anhängern des TSV Heimsheim ausgesprochen werden, die trotz widrigster Umstände das ganze Spiel über ausgeharrt und die Mädels gut unterstütz haben.

Spielbericht: TSV Heimsheim – SV Horrheim II (21.10.2018) 10:0

Mit gemischten Gefühlen traten die Damen des TSV Heimsheim das Spiel gegen SV Horrheim an, da gleich vier Stammspielerinnen bei den Gastgebern ausfielen (Jasi, Marie, Sabrina und Maike).

Gleich zu Beginn übernahm der TSV das Kommando und erzielte bereits in der 7. Spielminute das 1:0 (Lena). Heimsheim spielte phasenweise einen tollen Fußball gegen ein Team, das sich wacker gegen die drohende Niederlage stemmte. So dauerte es bis Mitte der ersten Halbzeit bis die heimsheimer Kickerinnen mit einem Doppelschlag (2:0 Rieke 26. Min., 3:0 Natalie 27. Min.) für einigermaßen klare Verhältnisse sorgten. In der 42. Spielminute ließ Natalie noch das beruhigende 4:0 folgen.

In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte der Gäste merklich nach. Da dem SV Horrheim leider keine Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen mussten alle 11 Mädels die vollen 90 Minuten durchspielen. Der TSV nutzte die Gunst der Stunde und sorgte mit 6 weiteren Treffern (Rieke 1, Jasmin 1, Lena 2, Natalie 2) für einen klaren Sieg, bei dem die Schleglerstädterinnen auch einiges für das Torverhältnis tun konnten.

Der SV Horrheim war stets ein sehr fairer Gegner, der trotz schwindender Kräfte immer mit vollem Einsatz mitgespielt hat. Während andere Teams bei einer dünnen Personaldecke auf das „Norweger Modell“, bei dem 9:9 gespielt wird, zurückgreifen spielten die Gäste 11:11, was ihnen den Respekt der Heimsheimer einbrachte.

Durch den vierten Sieg im vierten Spiel festigten der TSV die Tabellenführung, die es nun am kommenden Sonntag in Nussdorf zu verteidigen gilt.

Spielbericht: KSV Hoeneck – TSV Heimsheim (14.10.2018): 0:1

Mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet traten die Kickerinnen aus Heimsheim beim Auswärtsspiel in Hoheneck an. Von der ersten Minute an wurde klar, dass den Gästen hier nichts geschenkt wird. Hoheneck machte die Räume geschickt eng, spielte aggressiv gegen den Ball und war in der Anfangsphase des Spiels ein ebenbürtiger Gegner. Zwar hatte Heimsheim ein optisches Übergewicht und drängte die Hausherrinnen immer wieder in die eigene Hälfte, wirklich gute Torchancen konnten sich die Damen aus der Schleglerstadt aber nicht herausspielen. Ganz im Gegenteil. Hoheneck startete nach Balleroberung immer wieder brandgefährliche Konter, die insbesondere durch die weit aufgerückten heimsheimer Außenverteidigerinnen begünstigt wurden. Der sonst so gute Spielfluss wollte sich bei den Gästen einfach nicht einstellen. Und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gelang es den Gästen besser das Spielgeschehen zu diktieren. Janina, die in der ersten Halbzeit kaum zu sehen war, riss das Spiel an sich und schwang gekonnt den Taktstock. So ergaben sich im zweiten Durchgang mehrere ordentliche Chancen für die Gäste in Führung zu gehen. Hoheneck blieb durch die Konter stets gefährlich, so dass sich ein Spiel auf Messers Schneide entwickelte.

Nach einem ziemlich ungestümen Tackling der Hausherren im eigenen Strafraum blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig, als auf Strafstoß zu entscheiden. Lena behielt die Nerven und zimmerte das Leder unhaltbar zur 1:0 Führung der Gäste in die Maschen (61. Spielminute). Dieser Treffer sorgte im Spiel der Heimsheimer für zusätzliche Sicherheit. Das Spielgeschehen verlagerte sich verlagerter sich mehr in die Hälfte des KSV, jedoch vermochten die Gäste es nicht das beruhigende zweite Tor zu erzielen. In den letzten 10 Minuten mobilisierten die Spielerinnen aus Hoheneck noch einmal alle Kräfte und drängten mit Macht auf den Ausgleich. Die zwei Großchancen, die sich die Gastgeberinnen erarbeiteten, wurden jedoch von der heimsheimer Torfrau Jasi mit viel Geschick und großem Können zunichte gemacht.

Der Sieg der Heimsheimer ist sicherlich etwas glücklich, jedoch nicht unverdient. Durch den dritten Sieg im dritten Spiel konnten die Gäste die Tabellenspitze verteidigen.

 

 

 

 

Spielbericht: TSV Heimsheim – SGM Sternenfels/Häfnerhaslach (10.10.2018) 5:0

Mit der SGM Häfnerhaslach/Sternenfels  gastierte ein Team in Heimsheim, das einen sehr körperbewussten Fußball spielt. Zunächst taten sich die Hausherrinnen mit dieser Spielart sehr schwer. Selbst das frühe 1:0, das Lena nach einem mustergültigen Konter über die linke Seite erzielte, konnte nicht für die nötige Ruhe im Aufbauspiel sorgen. Doch die heimsheimer Spielerinnen nahmen den Kampf vorbildlich an und fanden so nach einer guten viertel Stunde mehr und mehr zu ihrem Spiel. Als Janina in der 27. Spielminute das 2:0 erzielte löste sich der Knoten vollends und Heimsheim zog immer wieder ein tolles Kurzpassspiel auf. Ein Doppelschlag kurz vor der Halbzeit (3:0 Rieke, 43. Spielminute, 4:0 Lena 44. Spielminute) sorgte für klare Verhältnisse.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Gäste das Tempo noch einmal an und versuchten mit aller Gewalt den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch das Team aus Heimsheim hielt dem Druck stand und startete immer wieder sehenswerte Angriffe. Die wie entfesselt aufspielende Lena stellte in der 58. Spielminute mit ihrem dritten Treffer in diesem Spiel den 5:0 Endstand her.

Durch diesen Sieg kletterten die Hausherrinnen auf den ersten Tabellenplatz, den es am kommenden Sonntag in Hoheneck zu verteidigen gilt.

 

Spielbericht: FSV Ossweil II – TSV Heimsheim (30.09.2018) 0:2

Es ist schon eigenartig, wie schnell eine Mannschaft fast komplett ausgetauscht werden kann. Nachdem Heimsheim noch am Mittwoch das Pokalspiel gegen Ossweil II deutlich gewann tauschte der FSV nahezu das gesamt Team aus, so dass es die Gäste nun hauptsächlich mit Spielerinnen zu tun bekamen, die üblicherweise in der ersten Mannschaft von Ossweil spielen. Es ist wirklich schade, dass die Hausherren auf so wettbewerbsverzerrende Tricks zurückgreifen.

Das Gästeteam wurde vom Trainer vor dem Spiel darauf vorbereitet, dass dieses Spiel nur mit sehr viel Einsatz zu gewinnen sei.

Gleich zu Beginn schlugen die Heimsheimerinnen erbarmungslos zu und gingen nach dem ersten gut vorgetragenen Angriff in der 2. Spielminute durch Rieke Bulla mit 1:0 in Führung. Im Anschluss entwickelte sich ein spannendes und sehr intensives Spiel mit guten Spielzügen auf beiden Seiten. Der heimsheimer Defensive gelang es sehr gut die Hausherren weit vom eigenen Tor fern zu halten. Im Mittelfeld wurde um jeden Meter Boden gefightet und kein Ball wurde verloren gegeben. So ging es nach 45 Minuten mit einer 1:0 Führung für die Gäste zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeberinnen zunächst die Schlagzahl und drängten die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte. Diese Sturm und Drang Phase überstanden Mädels aus der Schleglerstadt mit viel Einsatz und einem großen Kämpferherz.

Ab der 55. Minute gestalteten die Gäste das Match wieder offener, so dass sich ein tolles Fußballspiel entwickelte. In der Schlussviertelstunden versuchte das Team aus Ossweil noch einmal alles. Sie lösten die Viererkette auf und wollten mit Gewalt den Ausgleich erzwingen. Die Gäste blieben davon aber unbeeindruckt und starteten sehenswerte Gegenangriffe. Einziges Manko war, dass die Chancen, die sich das Team aus Heimsheim herausspielte, ungenutzt blieben. Erst in der 90. Spielminute erlöste Lena Buchter nach einer tollen Einzelleistung und dem daraus resultierenden 2:0 das Team.

Spielbericht Pokalspiel: TSV Heimsheim -FSV Ossweil II (26.09.2018) 10:0

Das erste Pflichtspiel der Saison durften die Heimsheimer auf eigenem Platz austragen. In der ersten Runde des Pokals ging es gegen den FSV Ossweil II.

Im heimsheimer Team waren sechs Neuzugänge aufgeboten. Die spannende Frage war ob das neu zusammengestellte Team in der Lage ist das im Training eingeübte Zusammenspiel auf dem Platz umzusetzen.

In den ersten zehn Minuten waren beide Teams bemüht Ordnung ins eigene Spiel zu bringen, was für die Zuschauer wenig erbaulich war. Nach dem ersten Abtasten übernahmen die Hausherren dann mehr und mehr das Kommando und kamen zu guten Torchancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Den Bann brach Anna Weymer, die in der 17. Minute das 1:0 erzielte. Im Anschluss fielen die Tore wie reife Früchte (2:0 Tanja Waidelich, 3:0 Marie Weymer, 4:0, Rieke Bulla, 5:0 Lena Buchter), so dass die Mannschaft aus Heimsheim mit einer beruhigenden 5:0 Führung in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselten die Trainer gleich drei Spielerinnen aus, was vorübergehend zu einem Bruch im Spiel der Gastgeberinnen führte. Nach einer viertel Stunde hatte sich das umgestellte Team wieder gefunden und setzte die Jagd nach Toren erfolgreich fort (6:0 Maike Bulla, 7:0 Lena Buchter, 8:0 Anna Weymer, 9:0 Carolin Drauz, 10:0 Lena Buchter).

Unsere Torfrau Jasi Ebert erlebte einen ruhigen Abend und hatte keine Möglichkeit sich auszuzeichnen. Die Abwehr mit Sabi Heinzl, Amelie Heldmaier, Marie Weymer, Helena Herberth und Lena Marusic stand sehr sicher, das Mittelfeld mit Tanja Waidelich, Anna Weymer, Janina Hüsgen und Carolin Drauz wusste mit klugem Aufbauspiel zu überzeugen und die Abteilung Attacke mit Rieke Bulla, Maike Bulla, Lena Buchter, Natalie Hieronymus und Maria Kilper leistete ganze Arbeit, so dass der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung geht.

Bemerkenswert war, dass der FSV Ossweil stets ein fairer Gegner war, der nie aufgab und trotz des hohen Rückstands immer wieder versuchte eigene Angriffe zu starten um ein Tor zu erzielen.

 

 

 

 

Spielbericht: TSV Nußdorf – TSV Heimsheim (03.06.2018) 3:4

Beim letzten Spiel der Saison mussten die Damen aus Heimsheim bei hochsommerlichen Temperaturen in Großaspach antreten. Da bei den Gastgeberinnen Personalnot herrschte wurde das Spiel wieder nach dem „Norweger Modell“, also 9:9 ausgetragen. Bei den Gästen fiel die komplette Innenverteidigung sowie zwei Damen der Offensivabteilung aus, was die Mannschaftsaufstellung etwas schwierig gestaltete.

Der Gästetrainer, Henrik Evers, entschied sich für ein 3-3-2, wobei Janina, die in der Regel die Fäden im Mittelfeld zieht, in der zentrale Abwehr spielte. Vor Beginn des Spiels mahnte er das Team bei eigenem Ballbesitz das Spiel mit vielen sicheren Pässen ruhig aufzubauen, um so die Gegner laufen zu lassen. Doch kaum hatte der Schiedsrichter die Partie angepfiffen stürmten die Gäste bei eigenem Ballbesitz lustig auf das Tor der Heimmannschaft. Die Worte des Trainers hatten offensichtlich ihre Wirkung verpasst.

Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ziemlich ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Eine eigenwillige Regel,  wonach angeblich Bodenabschläge vom 16er aus gespielt werden dürfen (davon steht jedoch nichts im Regelwerk), sorgte bei den Gästen immer wieder für Verwunderung und führte dazu, dass das sonst so gut funktionierende Zustellen bei Bodenabschlägen nicht die erhoffte Wirkung hatte. In der 31. Spielminute nutzten die Gastgeber eine Unordnung in der heimsheimer Defensive zur 1:0 Halbzeitführung.

Den Gästen gelang es in der ersten Halbzeit nicht das Spiel zu kontrollieren, was unter anderem daran lag, dass die Gastgeberinnen im zentralen Mittelfeld die heimsheimer Spielgestalterin in Manndeckung nahmen und so das Aufbauspiel der Gäste wirkungsvoll unterbanden.

In der Halbzeit stellte das Trainerteam von 3-3-2 auf 3-4-1 um, damit die Gäste im Mittelfeld in Überzahl spielten konnten. Janina rückte in das zentrale Mittelfeld vor, Jasmin übernahm die Position in der zentralen Abwehr. Die Umstellung zeigte Wirkung. Heimsheim bekam das Spiel besser in den Griff. Zudem spielte das Team nun mehr Kurzpässe und ließ die Gastgeberinnen deutlich mehr laufen. In der 53. Minute war es dann so weit. Verena zog ab und der Ball rutschte unter der Torfrau zum 1:1 ins Netz. Doch die Spielerinnen aus Nussdorf schlugen bereits eine Minute später zurück. Mit einer Bogenlampe gingen sie in der 54. Spielminute wieder in Führung. Doch Heimsheim wollte sich nicht geschlagen geben. Jasmin Ebert erzielte in der 70. Spielminute den mehr als verdienten Ausgleich.

Bei den Gastgeberinnen ließen mehr und mehr die Kräfte nach, so dass die zahlreichen mitgereisten Anhänger der Gäste sich berechtigte Hoffnungen auf einen Auswärtssieg machen durften.

Ein grober Schnitzer in der Gästeabwehr wurde in der 75. Minute von den Spielerinnen aus Nussdorf eiskalt zur erneuten Führung genutzt. Doch die Moral bei den Schleglerstädterinnen war gut. Die immer stärker aufspielende Janina trieb ihr Team immer wieder nach vorne. In der 79. Spielminute war es der Spielführerin der Gäste dann auch vorbehalten nach einer tollen Ballstafette selber das 3:3 zu erzielen. Und Heimsheim wollte mehr. Angefeuert von den Zuschauern drückten die Gäste auf den Siegtreffer. Nachdem Janina nach tollem Zuspiel in der 82. Spielminute das Leder noch knapp über das Tor drosch gelang ihr in der 84. Spielminute ein wunderschöner Treffer zum 3:4, der das Endergebnis markierte.

 

Spielbericht: TSV Heimsheim – SV Salamander Kornwestheim (13.05.2018) 7:0

Das Spiel Heimsheim : Kornwestheim musste nach dem „Norweger Modell“, bei dem lediglich 9:9 gespielt wird, absolviert werden, da die Gäste leider keine 11er Mannschaft auf die Beine brachten. Für Heimsheim war es das erste Mal in dieser Saison, dass 9:9 gespielt wurde und so war bei den Trainern eine gewisse Unsicherheit, wie das Team wohl mit der neuen Situation klar kommen würde.

Im Tor spielte wieder Sabrina, weshalb Jasi in den Sturm vorrücken konnte. Die sichere Abwehr wurde von der bärenstarken Marie Therese perfekt organisiert. Sabi machte die linke Seite dicht und rechts wusste nach dem frühen Ausfall von Miriam (17. Minute) Jasmin zu gefallen. Im Mittelfeld zog Janina das Spiel an sich und verteilte die Bälle so, dass es eine echte Freude war. Rechts wirbelte Rieke, deren Akku voll aufgeladen war, links wechselten sich Maike und Corina ab. Im Sturm spielte Lena, die erstmals die Spielführerbinde trug, ganz groß auf. Jasi entpuppte sich am Muttertag zur Vorlagenkönigin, wodurch sich sowohl für Lena als auch für die Mittelfeldspielerinnen tolle Torchancen ergaben.

Die harte, zeitweise sogar überharte Gangart der Spielerinnen aus Kornwestheim missfiel vor allem dem heimsheimer Trainer, das Team hingegen ließ sich davon den Schneit nicht abkaufen und hielt wacker dagegen. Spielerisch waren die Hausherren den Gästen weit überlegen und so konnten Lena und Rieke bereits zur Halbzeit einen beruhigenden 3:0 Vorsprung für Heimsheim herausschießen.

Nach der Halbzeit ging es weiter in Richtung Gästetor. Lena, Jasi und zweimal Rieke erzielten die weiteren Treffer für Heimsheim, so dass das Spiel letztendlich 7:0 endete.

Es war ein ganz starker Auftritt der Spielerinnen aus der Schleglerstadt. Die Spielfreude war von der ersten Minute an für alle förmlich greifbar. Macht weiter so Mädels!

Spielbericht: TSV Ottmarsheim – TSV Heimsheim (06.05.2018) 1:0

Beim Spiel in Ottmarsheim ging es um den dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga. Heimsheim musste auf 4 Stammspielerinnen verzichten, was die Aufgabe nicht leichter machte. Die Lücken wurden durch Canan und Jana 1 & 2 geschlossen, wobei alle drei Spielerinnen seit Monaten nicht mehr im Training waren, da sie das Kicken eigentlich an den berühmten Nagel gehängt hatten.
In den Reihen der Gastgeberinnen spielte die in der Torschützenliste führenden Stürmerin, deren
bisher erzielten 22 Treffer für sich sprechen. Bei sommerhaften Temperaturen entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber in der ersten Halbzeit etwas mehr Ballbesitz hatten, Heimsheim aber die besseren Torchancen kreierte.
Die beste Möglichkeit war ein Lattentreffer Mitte der ersten Halbzeit. Die Torschützenkönigin wurde in Manndeckung genommen, so dass diese nicht zur Entfaltung kam.
In der zweiten Halbzeit änderten sich die Spielanteile. Heimsheim kam immer besser ins Spiel und drängte Ottmarsheim phasenweis regelrecht in die eigene Hälfte. Das dringend benötigte Tor wollte aber einfach nicht fallen. Beste Chancen wurden fahrlässig vergeben, so dass mit Fug und Recht von einem Festival der vergebenen Torchancen 2.0 die Rede sein kann.
Und so kam es, wie es kommen musste. In der 88. Spielminute wurde der Ball in den Rücken der
Abwehr gespielt, wo Stina Zeiß den Ball mit vollem Risiko nahm und unter die Latte der Gäste drosch. Der Sieg der Spielerinnen aus Ottmarsheim war sicherlich schmeichelhaft. Wer aber so viele Chancen ungenutzt vergibt wie es die Gäste getan haben, der darf sich nicht wundern, wenn er trotz einer guten Partie als Verlierer den Platz verlässt.

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