Spielbericht: TSV Heimsheim -SB Asperg (08.10.2017) 2:2

Am vierten Spieltag stand das Spitzenspiel auf dem Programm. Die ungeschlagenen heimsheimer Himmelsstürmerinnen empfingen den Tabellenführer aus Asperg.

Nachdem sich bei unserem letzten Freundschaftsspiel gegen Horrheim (3:9) erschreckende Abwehr- und Zweikampfschwächen gezeigt haben bauten die Trainer das Team um. Die Devise hieß ganz klar „safety first“.So spielten vor der tief stehenden Viererkette drei echte 6er; die Außenbahnen wurden durch zwei schnelle Flügelspielerinnen besetzt, die nach Balleroberung überfallartig Richtung gegnerisches Tor stürmen sollten. Im Sturm setzten die Trainer auf eine „one-woman-show“.

Das Konzept ging in der ersten Halbzeit sehr gut auf. Die Zweikämpfe wurden angenommen, Asperg rannte sich immer wieder in der gut organisierten Abwehr fest. Wenn dann doch mal ein Ball über die Abwehr gespielt wurde, standen mehrere Spielerinnen im Abseits. Unsere Gegenzüge waren brandgefährlich. Und so konnten wir zwei sehr schön herausgespielte Konter erfolgreich abschließen. Dem 1:0 in der 17. Minute durch Lena, ließ Rieke in der 23. Spielminute nach großartiger Vorarbeit von Jasmin das 2:0 folgen. Im Anschluss verpassten wir es in der ersten Halbzeit das 3:0 nachzulegen.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Heimsheimer vorgenommen aus der gut funktionierenden Defensive heraus -wie in der ersten Halbzeit- gefährliche Konter zu starten. Leider blieb es bei dem Vorhaben, denn das Team aus Asperg machte so massiven Druck, dass wir vor lauter Abwehrarbeit vergaßen unsere Konter sauber auszuspielen. Wenn wir dann einen dieser Nadelstiche setzten, wurden die sich daraus ergebenden Torchancen leichtfertig vergeben. Trotzdem hielten wir bis zur 67. Minute das Ergebnis. Dann war es passiert. Aus abseitsverdächtiger Position drangen die Gäste in den Strafraum ein und erzielten das nicht unverdiente 2:1. Nach diesem Treffer witterte Asperg seine Chance und wir verloren mehr und mehr den Faden. Abwehr und Mittelfeld wirken ungeordnet. Die Bälle wurden ziellos nach vorne gedroschen. Aufbauspiel fand nicht mehr statt. In der 88. Spielminute gelang den in der zweiten Halbzeit stark spielenden Gästen nach einem Eckball und einer Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr das 2:2.

Mit viel Einsatz versuchte Asperg nach dem 2:2 noch den Siegtreffer zu erzielen, unsere Abwehr stand nun aber wieder geordnet und war sattelfest. Es gelang uns in der Schlussphase das Spiel offen zu gestalten und eigene gute Torchancen herauszuspielen. Doch leider wurden auch diese beiden guten Chancen vergeben.

Unter dem Strich ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis. Am kommenden Sonntag geht es nach Hoheneck, wo das nächste noch ungeschlagene Team auf uns wartet.

 

Spielbericht: SGM Häfnerhaslach/Sternenfels – TSV Heimsheim (17.09.2017) 1:3

Bei herbstlichen Temperaturen traten wir zu unserem ersten Auswärtsspiel in dieser Saison an. Die Reise ging nach Häfnerhaslach, wo sich der Sportplatz mitten in den Weinbergen befindet. Die tolle Umgebung konnten wir leider nicht richtig genießen, denn wir waren gekommen, um die nächsten drei Punkte einzusacken.

Ohne unsere etatmäßige Sturmspitze Ramona, die sich beim letzten Spiel ziemlich übel verletzte (Gute Besserung!), taten wir uns im Angriff etwas schwer. Zwar gelang es uns gleich das Spiel unter Kontrolle zu bringen, die Pässe in die Spitze landeten aber viel zu oft im Nichts. So entwickelte sich ein nettes Spiel ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten.

Das kuriose 1:0 für Heimsheim entstand aus einem Eckball, den Jasi scharf auf den kurzen Pfosten zog. Die in dieser Szene überforderte Torfrau beförderte diesen Ball irgendwie ins eigene Tor.

Die heimsheimer Kickerinnen nutzen die sich ausbreitende Unsicherheit der Gastgeber und erspielten sich nun einige gute Tormöglichkeiten. Fast schon zwangsläufig erhöhte Heimsheim durch Laura auf 2:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam es dann ziemlich dicke für unser Team; zunächst musste unsere Spielführerin wg. Schmerzen im Oberschenkel ausgewechselt werden, dann bekam Verena, die trotz Erkältung spielte, Atemprobleme und musste ausgewechselt werden. Kurz darauf musste Jana aus gesundheitlichen Gründen ausgewechselt werden. Da wir aber nur zwei Auswechselspielerinnen hatten war die Folge, dass Verena trotz ihrer Erkältung wieder auf den Platz musste. Diese Auswechselungen zogen diverse Positionsänderungen – insbesondere in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld- nach sich. Die daraus resultierenden Abstimmungsdefizite nutzen die Hausherren aus und verkürzten vor der Pause im Anschluss an einen Freistoß auf 1:2.

Die Gastgeber schöpften neuen Mut und drückten uns gegen Ende der ersten Halbzeit in unsere eigene Hälfte. In dieser Spielphase gelang es uns nicht das Spiel unter Kontrolle zu bekommen und so quälten wir uns in die Halbzeitpause.

Die ausgewechselten Spielerinnen Jana und Laura signalisierten den Trainern, dass eine neuerliche Einwechselung ausgeschlossen war. Somit mussten wir die zweite Halbzeit ohne Auswechselspielerin über die Runden bringen. Verena wurde in die Sturmspitze gestellt, den Platz auf dem rechten Flügel übernahm Sandra. Diese Umstellung entlastete unser Spiel enorm. Über beide Flügel wurde durch Janina und Sandra immer wieder Druck nach vorne gemacht. Im Mittelfeld harmonierten Jasmin und Corina, als hätten sie schon immer so zusammen gespielt. Unsere Abwehrkette leistete wieder einmal tolle Arbeit. Die rechte Seite wurde von Canan dicht gemacht. Links spielte Sabi eine tolle Partie und erledigte vor allem ihrer Sonderaufgabe -die stark spielende Nr. 9 der Gastgeber auszuschalten- hervorragend. Unsere beiden Innenverteidigerinnen Fritz und Helena ergänzten sich vorbildlich, so dass die Gastgeber nur selten vor unser Tor kamen. Und wenn sich dann doch einmal ein Ball Richtung heimsheimer Gehäuse verirrte, dann stand da mit Sabrina eine Torfrau zwischen den Pfosten, die immer klug mitspielte und so mögliche Torgelegenheiten der Gastgeber bereits im Keim erstickte.

Unsere Angriffe in der zweiten Halbzeit sahen richtig gut aus. Wir ließen den Ball schön laufen und erspielten uns ein paar hochkarätige Torchancen. Das erlösende 3:1 erzielte Verena, die ihre Kräfte gut einteilte und dann, als es darauf ankam, zur Stelle war.

Spielbericht: TSV Heimsheim – FV Roßwag (10.09.2017) 3:2

Am Sonntag war es endlich so weit: Die neue Saison startete!

Unser Team stellte sich leider von alleine auf, da sage und schreibe 12 Spielerinnen verletzungsbedingt oder urlaubsbedingt oder infolge fehlender Spielerlaubnis ausfielen. So waren die Trainer Henrik Evers und Corina Klepp froh überhaupt ein vollzähliges Team auf den Platz zu bekommen und zumindest eine Auswechselspielerin zur Verfügung zu haben.

Die Gegner aus Roßwag haben in den vergangenen Jahren stets um die Meisterschaft mitgespielt. Die Heimsheimer hatten dementsprechend den nötigen Respekt vor der anstehenden Aufgabe.

Fast pünktlich um 11:00 Uhr ging es los. Die Abwehrkette aus Heimsheim stand auf Anweisung des Trainers tiefer als üblich, was den Gegnern überhaupt nicht gefiel. Nach einer Phase des Abtastens bekamen die Hausherren das Spiel immer besser in den Griff. Von hinten wurden die Bälle beginnend bei unserer sehr umsichtig agierenden Torfrau Sabrina Ruis, die immer anspielbar war, über die Außenpositionen gut verteilt. Angetrieben von der unermüdlichen Laura Widmaier erspielten sich die Gastgeber mehrere gute Chancen. Insbesondere die raschen Flügelwechsel, bei denen sowohl Verena Baret als auch Canan Yilmaz ihre Geschwindigkeit ausspielen konnten eröffneten unseren Sturmspitzen gute Torchancen. Ramona Marx traf in der 7. Spielminute zum erlösenden 1:0. Dem ließ das Geburtstagskind Jasi Ebert 20 Minuten später das 2:0 folgen.  Roßwag, das sichtlich beeindruckt war, kam durch einen sehenswerten Weitschuss auf 2:1 ran. Die große Chance zum 3:1 vergab Ramona, als sie nach einer tollen Einzelleistung den Ball an den Pfosten drosch. Fast hätten die Gäste nach Chaos in der heimsheimer Hintermannschaft den Ausgleich erzielt aber Sabi Heinzl schaltete den Turbo ein und kickte den Ball von der Linie.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Heimsheim dominierte das Spiel. Im Mittelfeld wurden die Bälle von Corina Klepp, Janina Hüsgen und Laura Widmaier schnell abgefangen und klug in die Spitze gespielt. Das verdiente 3:1 erzielte schließlich Jasi per Elfmeter sechs Minuten nach Wiederanpfiff.

Während der letzten 20 Minuten schwanden bei den Heimsheimer Kickern mehr und mehr die Kräfte und so geriet das Team immer weiter unter Druck. Die von Helena Ortwein toll organisierte Viererkette leistete ganze Arbeit.  Über die Flügel kamen die Gäste so gut wie gar nicht zum Zug, da Jana Retsch und Sabi Heinzl kompromisslos in die Laufduelle und Zweikämpfe gingen und diese fast regelmäßig für sich entscheiden konnten. Und wenn es den Gästen doch einmal gelang unsere Abwehrreihe zu überspielen hatten die Hausherren noch Fritz Herdrich in der Abwehr, die mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit die Bälle ablief, so dass für das Tor keine echte Gefahr entstand. Durch einen Schuss aus zweiter Reihe konnten die Gäste auf 3:2 (77. Min.) verkürzen und erhöhten angetrieben von der Hoffnung auf ein Remis weiter den Druck.

Die Kontermöglichkeiten, die sich durch das Pressing der Gäste für Heimsheim ergaben, wurden leider nicht sauber zu Ende gespielt und so verpassten es die Kickerinnen des TSV frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Als der gut leitende Schiedsrichter das Spiel abpfiff waren die ersten  drei Punkte der Saison eingefahren. Ziemlich erschöpft aber überglücklich verabschiedete sich das Team von den Zuschauern.

 

Vielen lieben Dank an den Fototgrafen Ralf Schomy für diese tollen Bilder!! RKLfoto.de

Saisonabschlussbericht 2016/2017

Am Ende einer ereignisreichen Saison können wir auf 12 tolle Monate zurückblicken.

Bereits im Juli fingen wir mit der Saisonvorbereitung an, wobei der erste Kracher unser Juli-Kabinenfest war. Bei einer feuchtfröhlichen Party wurde der Teamgeist vertieft und die Lust auf die Saison so richtig angeheizt.

Nach dem ersten Schock über die eigenwillige Einteilung der Mannschaften in der Bezirksliga fassten wir den Entschluss, dass wir uns so ein Theater nicht noch einmal antun möchten. Und so reifte in uns der Wunsch am Ende der Saison in die Regionenliga aufzusteigen.

Nach einem klassischen Fehlstart im ersten Spiel in Merklingen, das wir 1:2 verloren, gelang es uns eine beeindruckende Serie zu spielen. So konnten wir am Ende der Hinrunde zufrieden feststellen, dass wir sehr zur Freude der Trainer die restlichen Spiele zum Teil mit überragendem Fußball gewinnen konnten und den Tabellenführer aus Merklingen ganz nah auf den Versen waren.

Sehr schön waren neben den Kabinenfesten vor allem der Besuch im Bowlingcenter in Böblingen sowie der Trip nach Ulm auf den Weihnachtsmarkt.

Zu Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde dünnte sich dann unser Kader merklich aus. Während eine Verteidigerin aus beruflichen Gründen nicht mehr mitspielen konnte wurde die zweite Stammverteidigerin schwanger und viel ebenfalls für den Rest der Saison aus. Zu allem Überfluss kamen gesundheitliche Probleme bei unserem Kapitän dazu, so dass auch diese für uns so wichtige Spielerin in der Rückrunde lediglich ein Pflichtspiel absolvieren konnte.

Die Trainer waren somit gezwungen die komplette Abwehr und das defensive Mittelfeld umzustellen.

Die Mannschaft schien von diesen Rückschlägen recht wenig beeindruckt zu sein. Bereits beim ersten Pflichtspiel der Saison konnten wir Geschichte schreiben, als wir in Bissingen mit Sage uns Schreibe 21:1 gewannen.

In Bestbesetzung traten wir dann gegen Merklingen an und fegten unsere Nachbarn regelrecht vom Platz. Der großen Freude über den Sieg folgte eine sehr durchwachsene Rückrunde in der die Mannschaft nur noch ein einziges Mal einen schönen wirklich guten Fußball zeigte.

Das bittere Ende der Saison kam am letzten Spieltag. Mit einem Sieg in Heimerdingen hätten wir Meister werden können. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen war unser Team an diesem Tag in der ersten Halbzeit total von der Rolle und wir verspielten in einer Halbzeit letztendlich eine ganze Saison. Das tat richtig weh.

In schwierigen Situationen zeigt sich ob ein Team wirklich ein Team ist. Und das haben wir auf eine tolle Weise belegt, indem wir trotz der Niederlage im Anschluss an das Spiel geschlossen die Saisonabschlussfeier miteinander durchführten.

Wir Trainer hoffen, dass das Team im Wesentlichen zusammen bleibt und dass wir uns durch interessierte und willige neue Spielerinnen auf der einen oder anderen Position noch verstärken können, damit wir in der kommenden Saison das Ziel „Aufstieg in die Regionenliga“ zu einem erfolgreichen Ende führen können

 

Spielbericht: SGM Heimerdingen – TSV Heimsheim (21.05.2017) 3:2

 

Aus der Traum

Am letzten Spieltag reisten die Heimsheimer Damen nach Heimerdingen. Die Konstellation war klar. Bei einem Sieg ist Heimsheim Meister, bei einem Unentschieden zweiter und wenn die Partie verloren geht, dann landet Heimsheim auf dem 3. Tabellenplatz.

Das Spiel begann recht ausgeglichen. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Heimsheim gelang es nicht das Spiel in den Griff zu bekommen. Bereits in der 11. Spielminute mussten die Gäste nach einem Eckball das 1:0 für Heimerdingen hinnehmen. Das erwartete Aufbäumen nach diesem Gegentreffer blieb aus. Die heimsheimer Kicker agierten ängstlich und wenig engangiert. Die Verkrampfung äußerte sich in vielen Abspielfehlern. Darüber hinaus machte das Gästeteam ungewohnte technische Fehler.  Den meisten Zweikämpfen wurde entweder ganz aus dem Weg gegangen oder wenn es zu dem Zweikampf kam, waren die Gäste meist zweiter Sieger. Nach 18 Minuten erhöhten die Gastgeber bereits auf 2:0 und bei den Damen aus Heimsheim begann das große Flattern. Nach einer schönen Aktion von Ramona Marx konnte Heimsheim in der 31. Spielminute auf 2:1 verkürzen. Doch die Freude über den Treffer währte nicht lange. Sieben Minuten nach dem Anschlusstreffer erzielten die Gastgeber nach einem haarsträubenden Abspielfehler der Heimsheimer das 3:1.

In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste dann endlich ihr wahres Gesicht. Sie gingen motiviert und engagiert in die Zweikämpfe. Sie drückten Heimderdingen in die eigene Hälfte und wollten mit aller Gewalt das Unmöglich möglich machen. In der 59. Spielminute wurde der Sturmlauf mit dem 3:2 (erzielt durch Jasi Ebert) belohnt. Die Heimsheimer erhöhten den Druck noch weiter. Heimerdingen hingegen verteidigte mit allen Spielern das Gehäuse. Den Gästen gelang es nur selten Torchancen gegen die vielbeinige Abwehr der Hausherren zu kreieren und die Chancen, die sich ergaben, wurden allesamt vergeben. So endete das Spiel 3:2 für Heimerdingen. Nach dem Schlusspfiff blieb den fassungslosen Trainern und den mitgereisten Anhängern nur noch übrig die Spielerinnen zu trösten und wieder aufzubauen.

Es ist wirklich bitter, dass die heimsheimer Fußballdamen durch die ausgesprochen schwache erste Halbzeit den Erfolg einer ganzen Saison verspielt haben. Aber das, was in dieser Saison nicht gelingen wollte, werden die Kickerinnen aus Heimsheim nun in der kommenden Saison mit allem Nachdruck versuchen zu erreichen: Den Aufstieg in die Regionenliga!

 

Spielbericht: TSV Heimsheim – Spvgg Warmbronn (14.05.2017) 5:1

Damen des TSV Heimsheim wieder mit Meisterschaftschance

Das Heimspiel am Sonntag 14.05 gegen Warmbronn war für die Spielerinnen und die Zuschauer mit Spannung erwartet worden. Die Frage, wie sich die Mannschaft nach der 2:4- Niederlage gegen die starken Remseckerinnen wieder fangen kann und sich doch noch die Chance auf den Aufstieg wahrt wurde aber in bravouröser Manier beantwortet. Gewarnt war das Team vor dem Gegner aus Warmbronn, da diese doch überraschend dem mittlerweile Aufstiegsaspiranten Nummer 1 Remseck beim 3:3 die Punkte entführte, so dass Remseck nicht mehr aus eigener Kraft aufsteigen kann.  Also ein starkes Team als Gegner und nur 2 Siege in Folge bei Beibehaltung des Torvorsprungs gegenüber Merklingen würde die Meisterschaft bedeuten.

Das Spiel gegen Warmbronn begann für Heimsheim mit einem Schock, noch bevor die Partie überhaupt angepfiffen wurde. Nachdem die Stammtorhüterin verhindert war sollte Jana Retsch das Tor hüten. Beim Warmschießen brach sich Jana bei einer Abwehraktion den rechten Arm so dass Heimsheim Angelika Römmig, die eigentlich als Außenstürmer spiel, ins Tor stellen musste.

Trotz ersatzgeschwächter Aufstellung nahmen die Damen das Spiel in die Hand und selbstbewusst zogen sie ihr beeindruckendes Spiel auf, eben wie eine Mannschaft die aufsteigen will. Bereits in der 3. Minute sorgte Verena Baret für die Führung, die bis zur Pause noch durch 2 Tore von Ramona Marx und einen Elfmeter von Jasmin Winkler auf 4:0 ausgebaut wurde. In der 2. Halbzeit stellte sich Warmbronn besser auf das Heimsheimer Spiel ein und so gelang nur Jasmin Ebert noch ein Tor, bei einem Gegentreffer von Warmbronn, zum 5:1 Sieg.

Jetzt heißt es für die Damen, die Zuschauer und alle Interessierten am Sonntag, 21.05.17 um 10.30 Uhr in Heimerdingen nochmals die Konzentration zu wahren und mit aller Unterstützung der Zuschauer den Titel gemeinsam nach Heimsheim zu holen.

Spielbericht: TSV Heimsheim – KSV Hoheneck (23.04.2017) 1:0

 

Verdienter aber glücklicher Sieg gegen den Tabellenletzten

Unerwartet schwer taten sich die heimheimer Spielerinnen in der Partie gegen Hoheneck. Die Gäste, die als Tabellenletzter angereist waren verteidigten sehr geschickt und ließen die heimsheimer Angriffsbemühungen ein ums andere Mal im Nichts enden.

Die Hausherren drängten mit Macht auf das Tor. Rieke Bulla traf den Pfosten. Ein gerechtfertigter Elfmeter wurde leichtfertig vergeben. So wurde von Minute zu Minute die Verkrampfung stärker.
Als beide Teams bereits gedanklich in der Kabine waren schlug Jasi Ebert erbarmungslos zu und markierte das längst überfällige 1:0.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich das selbe Bild: Heimsheim drückte auf das Tor und wollte mit aller Gewalt das 2:0 erzielen. Ein ordentliches Zusammenspiel, was die heimsheimer Himmelsstürmer sonst ausgezeichnet hat, gab es nicht mehr. Nachdem wir dann auch noch den zweiten Elfmeter verschossen hatten kam, was kommen musste. Hoheneck kam irgendwie vor das Tor von Sabria Ruis und erzielte ein Tor. Den Trainern der Gastgeber blieb fast das Herz stehen. Doch der sehr gut leitende Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht an.

So konnte Heimsheim einen zwar verdienten letztlich aber glücklichen dreckigen Sieg verbuchen. Die Hoffnung auf die Meisterschaft musste noch nicht begraben werden.

Spielbericht: FC Remseck-Pattonville – TSV Heimsheim (09.04.2017) 6:3

Verdiente Niederlage in Remseck

Als frisch gebackener Tabellenführer reisten die Heimsheimer nach Remseck. Den Trainern war klar, dass dort eine sehr schwere Aufgabe auf die Spielerinnen zukommen würde, da neben Laura Widmaier auch Sabse Stiffel fehlten. Zudem war klar, dass die Torfrau Sabrina Ruis nur eine Halbzeit spielen konnte.

Das ersatzgeschwächte Team des Tabellenführers ging die Partie mutig und engagiert an und konnte bereits in der 3. Spielminute das 1:0 bejubeln, nachdem Jasi Ebert einen Freistoß wunderbar ins Torgezirkelt hat. Remseck war von dem Gegentreffer wenig beeindruckt und übernahm schnell die Kontrolle über das Spiel. So fiel schon in der 7. Spielminute nach einem schönen Angriff über die linke Seite das 1:1. Zwar konnte Heimsheim in der 14. Spielminute durch ein Eigentor wieder in Führung gehen, jedoch 3 Minuten später glich Remseck zum 2:2 aus. Remseck erhöhte den Druck und brachte die heimsheimer Defensive durch ihre überfallartigen Angriffe immer wieder in arge Bedrängnis. Fast zwangsläufig erzielten die Platzherren das 3:2 und das 4:2. Durch das 4:3, das Ramona Marx noch vor der Halbzeit erzielte keimte Hoffnung auf.

Nach Wiederanpfiff drängte Heimsheim massiv auf den Ausgleich. Remseck verteidigte tief stehend sehr geschickt und startete seinerseits immer wieder gefährliche Konter. So musste Heimsheim in der 65. Spielminute das 5:3 und in der 74. Spielminute das 6:3 hinnehmen.

Nach der schlechtesten Saisonleistung der heimsheimer Kicker geht der Sieg für Remseck absolut in Ordnung. Durch die Niederlage hat Heimsheim die Tabellenführung verspielt.

Spielbericht: TSV Heimsheim – SGM Merklingen/TSV Malmsheim (02.04.2017) 4:1

Heimsheim holt sich die Tabellenführung

Zum Auftakt der Rückrunde stand das Spitzenspiel der Bezirksliga auf dem Programm. Der Tabellenzweite aus Heimsheim empfing den Tabellenführer aus Merklingen.

Das Team aus Heimsheim begann die Partie sehr engagiert und mutig und wurde bereits in der 4. Spielminute mit dem 1:0, das Sandra Garcia Bescos erzielte, belohnt. Heimsheim setzte sofort nach und drückte Merklingen in die eigene Hälfte. So kamen die Hausherren fast schon zwangsläufig zu einer Vielzahl von Torchancen. In der 18. Spielminute war es endlich so weit, als Ramona Marx das Leder zum 2:0 über die Linie drückte. Dieses Tor motivierte die Heimsheimer, die in Bestbesetzung angetreten waren, weiter nach vorne zu spielen. Der engagierte Auftritt wurde in der 23. Spielminute durch das 3:0 veredelt. Torschütze war die linke Verteidigerin Helena Ortwein.

Und wenn dann mal ein Ball durchkam, dann stand bei Heimsheim eine ganz stark haltende Sabrina Ruis zwischen den Pfosten, die ihr Tor bis dahin sauber halten konnte.

Nun stemmte sich Merklingen gegen die drohende Niederlage und gewann etwas die Oberhand. So konnte Ann-Rike Gall mit einem sehenswerten Tor auf 3:1 verkürzen.

Nach dem Wechsel startete Merklingen den erwarteten Sturmlauf auf das heimsheimer Gehäuse. Die aufopferungsvoll kämpfende Hintermannschaft der Hausherren konnte diesen Sturmlauf gekonnt abwehren. Weder über die Außenpositionen, wo Helena Ortwein, Maike Bulla, Sabrina Heinzl und Jana Retsch nichts anbrennen ließen noch über die Mitte, in der Miriam Evers und Sabse Stiffel gallig die Zweikämpfe führten und fast keine Torschüsse zuließen kamen die Merklinger zu echten Torchancen.

Nach der ersten Drangphase übernahm das Mittelfeld der Heimsheimer wieder die Partie. Die genial aufspielende Laura Widmaier und die mit viel Spielwitz agierende Jasmin Winkler verteilten die Bälle immer wieder schön auf die Außenpositionen, wo sich Rieke Bulla, Verena Barret, Geli Römmig und Sandra Bescos austoben konnten.

In der Sturmmitte sorgten Ramona Marx und Jasi Ebert ständig für Alarm. Und so konnte Ramona Marx in der 76. Minute durch das 4:1 das Endergebnis herstellen.

Spielbericht: TSV Heimsheim -FSV Ossweil (12.03.2017): 2:4

Niederlage gegen den FSV Ossweil

Bei strahlend blauem Himmel startete die Heimsheimer Damenmannschaft am Sonntag zum  nächsten Pokalspiel in Ossweil.  Von Anfang an war es klar, dass der FSV Ossweil ein starken Gegner ist, spielen sie doch in der Verbandsrunde eine Klasse höher. Trotzdem war die Motivation hoch, jeder war bereit alles zu geben.

Zunächst war das Spiel ausgeglichen, die Spielanteilen verteilt und Heimsheim ging durch  ein Tor von Jasmin Winkler mit 1:0 in Führung, welches auf jeden Fall die Chance auf das „Tor des Monats“  gehabt hätte. Aus  circa 20 Meter Entfernung schaffte sie es mit einem Schlenzer von der linken Seite aus den Ball ins rechte obere Eck zu schießen.  Doch die gegnerischen Stürmerinnen waren unbeeindruckt und spielten stark auf. Immer wieder gelang es Ossweil  die Heimsheimer Abwehr in höchste Not zu bringen, bis ihnen schließlich in der 21. Minute der Ausgleich und in der 23. Minute die Führung gelang.

Auch nach der Pause das gleiche Bild. Heimsheim kam  nur noch selten zum Abschluss , der  Gegner hingegen durchbrach immer wieder die Heimsheimer Abwehrreihen und so  erhöhte Ossweil  in der 51. Minute auf  1:3. Mit einem Freistoßtor von Sabrina Stiffel konnte der TSV Heimsheim noch einmal  nachlegen, musste aber 7 Minuten später, durch einen Strafstoß, erneut ein Gegentor hinnehmen. Zum Schluß war es ein verdienter  4:2- Sieg der Ossweiler.

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